Captain Murphy - Human Cannonball

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2007

Label
Wild Kingdom

Besetzung
Gesang/Gitarre: Sonny Boy Gustafsson
Bass: Johny Borgstrom
Gitarre: Victor Hvidfeldt
Schlagzeug: Fruttas Eriksson

Tracklist
1.Human Cannonball Part: Two
2.I belong to the Girls
3.Leaving alll the dead behind
4.Ooh Ah Wap Shee Wah Yeah!
5.Space is cold and Lonley place
6.Lost little Chrissy
7.Sioux Rocker
8.Stuzie
9.Don´t believe in ém people
10.The Mighty Plan
11.Stockholm or Burst

Datum: 10.02.2007 - Autor Jörg
Das ist aber mal Retro wie die Hölle, was uns die Schweden mit „Human Cannonball“ hier um die Löffel schwingen. Irgendwie sind Captain Murphy ja auch dadurch eine kleine Ausnahme in Schweden, da dort ja vorwiegend dem Sleaze-Rock gehuldigt wird. Damit haben wir es hier nicht zu tun. Die 70ger in all ihrer Vielfalt mit allem was dazu gehört. Captain Murphy haben 2004 schon ein Debüt-Album gemacht und sich dann bei hunderten von Shows in Skandinavien die Finger wund gezockt.

Nun kommt „Human Cannonball“ an die Sonne und dürfte Fans von The Answer (nur nicht so brachial), The Black Crowes und The Doits in Verzückung versetzen. Hier wird Helden wie Cream, MC5, Blue Cheer oder Tommy Bolin eine Aufwartung gemacht.

Teilweise sehr trötig, denn der Captain setzt auch mal gerne ein Saxophon ein. Das kommt dann so richtig 70ger-Mässig an und ist Retro-Feeling pur.

Stellenweise klingen Captain Murphy auch wie diese schlecht frisierten, so genannten „The“-Bands, ich denke ihr wisst was ich meine.

Die Musik der Schweden macht schon irgendwie Spaß und ich habe ja auch kein Problem mit den 70ger. Nur das eben meine Helden eher Thin Lizzy, Deep Purple oder Rainbow hießen.

Wie ihr seht ist der Hardrockige-Background nicht so sehr wichtig.

Optisch kommen sofort Vergleiche mit The Darkness auf, doch auch mit den über die Massen gehypten Engländern lässt sich Captain Murphy nicht vergleichen.

Ihr merkt schon, dass ich meine Not damit habe der Musik von Captain Murph gerecht zu werden. Es rockt schon, nur eben anders als wir das hier gewöhnt sind.

„Ooh Ah Wap she wah Yeah!” ist mal ein spaßiger Anspieltipp, der mir auch den Zugang zu „Human Cannonball“ ermöglichte.

Vinyljunkies wird es sicher freuen, dass man diese Scheibe auch als Schallplatte veröffentlichen wird. Das gehört sich auch für so einen Sound. Am Besten ihr hört hier selber mal ausführlich rein und bildet euch selber ein Urteil. Schlecht finde ich es persönlich nicht, aber ein wenig anders ist es eben schon. Ein Kiffer/Hippie-Feeling kommt hier auf.







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