Candlemass - Same

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Nuclear Blast

Besetzung
Gesang: Messiah Macrolin
Gitarre: Mappe Björkman
Gitarre: Lars Johanson
Bass: Leif Edling
Schlagzeug: Jan Lindh

Tracklist
1.Black Dwarf
2.Seven Silver Keys
3.Assassin of Light
4.Copernicus
5.The man who fell from the Sky
6.Witches
7.Born in a Tank
8.Spellbreaker
9.The Day and the Night

Datum: 23.05.2005 - Autor Jörg
Diese Reunion wurde sozusagen von langer Hand vorbereitet, erst Festivals abgegrast, dann ´ne tolle DVD und wieder einige Konzerte. Es wurde sich wieder aufgelöst und nun war es dann soweit. Endlich, nach etlichen langer Zeit, liegt nun ein neues Album in der Candlemass-Besetzung vor, welche ich als die einzig wahre ansehe. Aber was würde das Album bringen? Ich habe wohl kaum einer CD in den letzten Jahren so entgegengefiebert wie dieser hier. Als die ersten Berichte rund um das neue Candlemass-Album kreisten habe ich sie fast schon ignoriert, weil zu oft da eine zu hohe Erwartungshaltung erzeugt wurde, die am Ende nicht eingehalten werden konnte. Doch Entwarnung, „Candlemass“ ist der Hammer geworden, ohne Zweifel. Es ist den schwedischen Doom-Göttern gelungen den ultimativen Nachfolger für „Ancient Dreams“ einzuspielen. An die beiden Meisterwerke „Ancient Dreams“ und auf gar keinen Fall „Nightfall“, kommt das Album bei aller Begeisterung nicht heran. Aber das wurde doch nicht allen Ernstes erwartet, oder? Alles andere was Candlemass sonst veröffentlicht haben, muss sich nun hinter diesem Album anstellen.

Schon der ungewohnt flotte Opener „Black Dwarf“ macht deutlich, dass wir es hier mit einer Widererstarkten Legende zu tun haben. Sofort fällt auf, dass der amtliche und lange vermisste Gitarren-Sound wieder eingekehrt ist und man sich sofort zu Hause fühlt. Sänger Messiah Macrolin klingt fabelhaft als wenn die Zeit stehen geblieben wäre. Mit „Seven Silver Keys“ ist sich der Fan dann sicher, hier passiert wieder was Großartiges. Eine epischer Song, welcher seit Jahren nicht mehr an mein Ohr gedrungen ist, schon nach 2 Durchläufen wird mir klar: Dieses Lied wird legendär. „Assassin of Light“ überzeugt auch wieder mit Macht und Größe.

Leif Edling steuert das Schlachtschiff Candlemass wie früher sicher und langsam durch die Wogen, es ist vollbracht. Die Doomband nach Black Sabbath ist wieder da und lässt ihre Jünger ausrasten. Hoffen wir das es eine amtliche Tour folgen wird, wo wir uns dann an neuen Hymnen wie „Witches“- Der Refrain lässt Erinnerungen an „Mirror, Mirror“ hochkommen, „Born in a Tank“ oder das arschgeile „Corpernicus“ hingeben können.

Auch das Anfangs spartanisch wirkende Artwork des Albums´, gefällt mittlerweile, völligst einfach und banal, aber es passt und Candlemass konnten kein besseres Bild wählen um ihr Comeback zu verpacken.

Dieses Comeback-Scheibe wurde herbeigesehnt und ich gebe zu, ich hatte etwas Angst enttäuscht zu werden. Aber es hat sich alles zum Guten gewandt. Eine der mächtigsten Bands überhaupt ist es gelungen an ihre Glanz und Gloria-Tage anzuknüpfen. Es ist einfach herrlich.







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