Bullet - Heading for the Top

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Black Loudge/Rough Trade

Besetzung
Vox: Hell Hofer
Guitars: Hampus Klang
Guitars: Erik Almström
Bass: Lenny Blade
Drums: Gustav Hjortsjö

Tracklist
01 Midnight Riders [Riding Free]
02 Turn It Up Loud
03 Heading For The Top
04 Rambling Man
05 Hard Luck Lady
06 Speeding In The Night
07 One Deal With The Devil
08 Rock Steady
09 Leather Love
10 Raise Hell
11 Bang Your Head

Datum: 01.05.2006 - Autor Vince
Fans der New Wave of British Heavy Metal Era aufgepasst, wie aus dem Nichts erstrahlt ein heller nach Schweiss triefender Stern am Metal Himmel und er nennt sich, schlicht und einfach „Bullet“. Die Schweden um Frontman „Hell Hofer“ spielen klassischen Heavy Metal ala „Killer“, „Judas Priest“ mit einer Portion „AC/DC“. Wer auf Kreissägen Vocals steht der wird hier gut bedient, „Hofer“ hört sich an wie eine Mischung aus „Udo Dirkschneider“, „Mark Broman“ und „Dizzy Davidson“ an, was ja nun gar nicht mal schlecht wäre. Ich persönlich liebe solche Stimmen, darum vergöttere ich Bands wie „Cinderella“, Britney Fox“, oder „Slaughter“ yeah da wird noch so richtig die Seele aus dem Leib gekotzt. Die Produktion ist sehr 80er orientiert, man hat nie das Gefühl das man hier ne Scheibe aus dem Jahre 2006 in den Händen hält, das steigert den Kult Status, aber senkt das Hörvergnügen. Mit „Heading for the Top“ wollen uns die Schweden mal so richtig in den Arsch treten was ihnen über weite Strecken auch gelingt. Hier zu muss ich noch anfügen das man schon auf 80er Metal stehen muss um gefallen an dem Album zu finden. Hier gibt es aber doch einige Songs die kicken, da wäre zum Beispiel der Killer Song „Hard Luck Lady“ oder das schnelle „Speeding in the Night“. Fürs Cover haben sich „Bullet“ mal ganz schick gemacht, man setzte sich auf einen heissen Ofen, dazu viele Nieten und ne Cop Brille, sieht fast so True aus wie bei „Manowar“, nur ist hier das Ego kleiner. Dieses Album ist nichts für Nu Metal Fans oder Melodic Power Metal Fans, es trifft den Nerv der Zeit nicht, aber das ist auch scheiss egal, hier wird coole Mucke geboten, geile Hooklines zum abwinken und jede Menge Charme. „One Deal with the Devil“ hört sich ziemlich „AC/DC“ lastig an, aber an die Zeit nach „Back in Black“ versteht sich. Die einen werden „Bullet“ belächeln und die anderen werden sie lieben, es braucht schon harte Eier um heute noch einen auf „NWOBHM“ zu machen und darum gibt es auch ein dickes Lob an die Band. Ich habe in anderen Reviews schon gelesen das die Jungs eine schlechte Cover Band sind, finde ich jetzt gar nicht, auch wenn das was „Hell Hofer“ und Co. machen, alles andere als Innovativ ist. Scheiss auf Innovativität, hört euch „Raise Hell“ an, das ist einfach ein ultra geiler Heavy Metal der Live sicherlich auf die Zwölf haut. Um schon mal auf einen möglichen „Bang your Head Festival“ Einsatz vorbereitet zu sein, haben die Jungs ihren letzten Track „Bang your Head“ genannt, auch dieser Song trifft den Nagel auf den Kopf. „Heading for the Top“ rein und Bang your fucking Head, geile Sache Leute!





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