Buckcherry - Black Butterfly

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Eleven Seven Music

Besetzung
Gesang – Josh Todd
Gitarren – Keith Nelson
Gitarren – Stevie D
Bass, Mandoline, Finger Cymbals – Jimmy Ashhurst
Schlagzeug und Percussion – Xavier Muriel

Tracklist
1. Rescue Me
2. Tired Of You
3. Too Drunk...
4. Dreams
5. Talk To Me
6. A Child Called „It“
7. Don´t Go Away
8. Fallout
9. Rose
10. All Of Me
11. Imminent Bail Out
12. Cream

Datum: 07.10.2008 - Autor Psychobimbo
Noch eben mit den Mötley Boys das Crüefest gerockt und jetzt schon ein neues Studioalbum am Start. Das ging schnell, oder ist die letzte Scheibe „15“ doch schon wieder so lange her? Jedenfalls macht der schwarze Schmetterling dort weiter wo „Fünfzehn“ aufgehört hat. Mit Produzentass Marti Frederiksen hat man ebenfalls den richtigen Mann an Bord um einen Klang zu zimmern der einerseits die oldschooligen Rock ´n´ Roll Freaks zu begeistern und andererseits auch eine junge Hörerschaft zu erobern welche wohl im Plattenregal zu 3 Doors Down oder ähnlichem angesagten und zeitgemäßen Radiorock greifen. Nennt man das nicht College Rock heutzutage? Jedenfalls haben sich die wilden, tattoowierten Tunichtgute wieder einige hochexplosive Hardrockgeschoße einfallen lassen und die auf ihre unverkennbare Art aufgenommen. Gleich das Eröffnungstrible „Rescue Me“, „Tired Of You“ und die Singleauskopplung „Too Drunk...(To Fuck)“ lassen keine Hüfte ungeschwungen und keine Achselhöhle trocken.

Leider Gottes, und das will ich hier nicht verschweigen, kränkelt auch „Black Butterfly“ an denselben Krankheiten wie schon die beiden Vorgänger. Das Symptom, welches bei dem Debüt übrigens nicht vorgekommen ist, äußert sich durch einige wirkliche Rohrkrepierer und Langweiler. Ich frage mich ob da nicht zwei bis drei Titel weniger auf der CD nicht sinnvoller gewesen wären. Nicht das einen ein „Fallout“ jetzt den Spaß am Album nimmt, aber wirklich nötig ist der Track eben nicht. Und so schön einige der Balladen sind, richtig hochkarätig wird Buckcherry dann wenn sie das Gas- und das Groovepedal gleichzeitig drücken. Ein „All Of Me“ ist dennoch ein weiteres Highlight in der mittlerweile stattlichen Anzahl an Topsongs dieser Band.

Nichtsdestotrotz ist „Black Butterfly“ ein tolles Rockalbum welches der Band einen weiteren Popularitätsschub einbringen sollte. Den Rest erledigt die tadellose Liveperformance. Mittlerweile haben die Jungs ja eh genügend Spitzenlieder um mindestens 2 Stunden ein Feuerwerk abzubrennen.

In diesem veröffentlichungsstarken Jahr ist „Black Butterfly“ eine weitere Bank um in einer Dekade verklärt auf diesen prächtigen Zeitraum zurückblicken zu können.









last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Voodoo Six


RANDOM REVIEWS