Bruce Kulick - Audiodog

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2001

Label
Audio Dog Records

Besetzung
Gesang, Gitarre, Bass: Bruce Kullick
Keyboard: Curt Cuomo
Schlagzeug: Brent Finz
Schlagzeug auf Tracks 10&11: Kenny Aronoff

Tracklist
1.Pair of Dice
2.Strange to Me
3.Change is coming
4.Need me
5.I don´t Mind
6.Monster Island
7.Please don´t wait
8.Liar
9.I can´t take
10.Dogs of Morrison
11.Skydome

Datum: 15.03.2007 - Autor Jörg
Von Solo-Scheiben der Gitarren-Künstler-Front nehme ich meist immer Abstand, weil da meist nur Gefiedel und Krams drauf ist was man sich eh kaum anhört. Es sei denn man ist begeisterter Hörer von solchen Sachen.

Seit gut 2 Jahren steht jetzt die „Audiodog“-CD von Ex-Kiss-Gitarristen hier rum und auf einmal höre ich die Scheibe oft. Irgendwie bin ich mal wieder bei rumkramen draufgestoßen.

Klar hört man, wo Bruce Kullick die 80ger und die 90ger verbrachte, sein Gitarrenspiel war ja nicht so ganz unwichtig für Kiss. Aber seit der Reunion stand Bruce ja im Regen. Mit John Corabi gründete er dann Union und so ähnlich klingt die Mucke auf seiner Solo-CD.

Eröffnet wird hier mit einem feurigen Instrumental, „Pair of Dice“ rockt richtig ab und man merkt gar nicht wie schnell der Song vorüber ist.

Zusammen mit seinem Kumpel Curt Cuomo, der hier Keyboard spielt, hat Bruce die CD produziert und auch die Stücke geschrieben. Am Schlagzeug sorgt Union-Drummer Brent Fitz für den richtigen Groove. Da die CD über das eigene Label von Kullick vertrieben wird, ist alles in seiner Hand. Auch der Gesang. Da werden viele sicher stutzig, doch der Guitar-Hero macht sich ganz okay als Sänger. Sicher gibt es etliche die ihm den Schneid abkaufen, doch mir fallen auch ganz viel anderes Volk ein, das sich mehr blamiert als Sänger.

Gute Songs wie „Strange to Me“ –ein echter Ohrwurm, „Dogs of Morrison“, das dreckige rockende „Change is Coming“ machen diese CD lohnenswert. Sicher sind nicht alle Stücke grandiose Überflieger, doch man kann „Audiodog“ gut und gerne in fast jeder Lebenslage hören. Macht vor allem Spaß das Ding.

Die große Noten-Fiedel-Attacke bleibt aus und bei den Instrumental-Stücken wie „Skydome“, setzt Bruce Kullick eher auf kräftige Riffs und aussagekräftige Melodien.

„I don´t mind“ (schöne, ergreifende Ballade) und das schön, groovige „Need Me“ –ist einer der Highlights auf der CD, laufen gut rein. Ich finde „Audiodog“ sogar besser wie die Erste Union-Scheibe.











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