Bruce Dickinson - Tyranny of Souls

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Mayan Records

Besetzung
Vocals: Bruce Dickinson
Guitar: Roy Z
Bass: David Moreno
Bass: Juan Perez
Drums: Ray “Geezer” Burke
Keyboards: Maestro Mistheria

Tracklist
1. Mars Within (Intro)
2. Abduction
3. Soul Intruders
4. Kill Devil Hill
5. Navigate the Seas of the Sun
6. River of No Return
7. Power of the Sun
8. Devil on a Hog
9. Believil
10. Tyranny of Souls

Datum: 28.05.2005 - Autor Vince
Mit den Solo Alben von Gesangs Gott “Bruce Dickinson” war es immer so eine Sache, phasenweise hat der Gute, geniale Songs aus dem Ärmel gezaubert, dann wiederum konnte man sich die Dinger kaum anhören. Im Vorfeld konnte man von „Dickinson“ bereits hören das sein neues Album viel „heavier“ ausfallen wird als seine früheren Werke. Ich hätte allerdings nie gedacht dass „Bruce“ uns eine geballte Ladung an „Maiden“ Metal um die Ohren schlagen wird.

„Tyranny of Souls“ haut mich wirklich fast um, endlich passt die geniale Stimme von „Bruce“ perfekt zu den Songs die wirklich sehr hart geworden sind. Produziert wurde die Platte von „Roy Z“ der auch alle Gitarren auf dem Longplayer eingespielt hat. Nach dem smarten Opener „Abduction“ folgt der erste Höhepunkt auf „TOS“ und zwar das geniale „Soul Intruders“. Puh, was für ein Song, was für eine Stimme und was für ein Ohrwurm. Dieser Song toppt schon mal das gesamte „Dance of Death“ Album von „Maiden“ mit einem Streich. Es ist das erste Mal das ich auf der ganze Länge eines „Dickinson“ Longplayer vom Songwriting überwältigt bin. Das feine „Kill Devil Hill“ wird durch die bombastische Gitarren Arbeit von „Roy Z“ getragen, einer echter Killer. Das Cover Artwork wurde in einer teuflischen Manier entworfen. Im Innen Booklet befinden sich gezeichnete Bilder aus dem 18. Jahrhundert, die sich um die Figur Luzifers drehen. Des Weiteren handeln auch die Texte nicht wirklich von Sex, Drugs & Rock n Roll, das hätte auch sicherlich niemand erwartet. Bei „Navigate the Seas of the Sun“ handelt es sich um eine souveräne Halbballade, auch dieser Song bringt mich in Entzückung. Ihr merkt es, so cool hat man „Bruce Dickinson“ schon lange nicht mehr gehört, diese Platte wird einschlagen wie eine Bombe und zeigt auf das man auch bei „Maiden“ mit dem Songwriting von „Bruce“ rechnen kann. Jeder Song auf „Tyranny of Souls“ ist ein Killer, „River of No Return“ glänzt durch eine grossartige Melodie. Scheiss auf Experimente, die Leute wollen „Metal“ hören und dieses wird einem hier wahrlich genug geboten. Mit Songs wie dem heroischen „Devil on a Hog“ kann einfach nichts schief gehen. „beliEVIL“ hört sich vom Gitarren Riff her, sehr nach „Black Sabbath“ an, der Song an sich ist einer der besten den ich je von „Dickinson“ gehört habe. Leider ist das Album auch viel zu schnell zu Ende, nur gerade mal 9 Songs haben es auf „Tyranny of Souls“ geschafft, der Silberling wird durch den Titeltrack würdig abgeschlossen. In meinen Augen ist „TOS“ das beste Album aus der Feder von „Bruce Dickinson“ er präsentiert sich hier in Höchstform und somit verzeihe ich ihm auch wieder die arrogante Absage beim Bang your Head Festival vor 3 Jahren. „Maiden“ Fans kauft euch diese Scheibe, aber nicht nur das, jeder Heavy Metal Fan kann hier zulangen, selten habe ich so ein erfrischendes Album gehört wie dieses hier. Halleluja, ein Album für die Ewigkeit.









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