Brother Firetribe - False Metal
5.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2007
Label
Spinefarm Rec.
Besetzung
Gesang:Pekka Ansio Heino
Gitarre: Empu Vuorinen
Keyboard:Tomppa Nikulainen
Bass:Json Flinck
Gitarre: Empu Vuorinen
Keyboard:Tomppa Nikulainen
Bass:Json Flinck
Tracklist
1.Break Out
2.Valerie
3.I´m on Fire
4.Love goes Down
5.Devil´s Daughter
6.Midnite Queen
7.One Single Breath
8.Lover Tonite
9.Spanish Eyes
10.Kill City Kid
2.Valerie
3.I´m on Fire
4.Love goes Down
5.Devil´s Daughter
6.Midnite Queen
7.One Single Breath
8.Lover Tonite
9.Spanish Eyes
10.Kill City Kid
Datum: 15.04.2007 - Autor Jörg
Erst Mal sind Brother Firetribe wieder eines dieser unzähligen Band-Projekte aus Skandinavien, mit Mitwirken eines mehr oder weniger Prominenten. Hier wäre es Emppu Vuorinen von Nightwish der wieder unausgelastet ist. Aber seine Hauptband liegt ja eh auf Eis zurzeit.
Das Album nennt man „False Metal“ und das ist schon recht treffend, denn Metal ist das kaum was uns die Finnen hier vor den Latz knallen. Eher Melodikrock/Metal, zum Glück ohne rasende Doublebass, aber leider mit einem typischen austauschbaren Sänger. Pekka Heino´s Stimme wird hier als verträumt und sanft beworben. Ohne Saft und kraft würde es eher treffen. Ein wenig im Heldentenor versucht er sich auch noch, was jetzt nicht so verkehrt wäre, aber irgendwie fehlt es hier an allen Ecken und Enden.
Die Musik von Brother Firetribe ist okay, nett und so richtig Happy-Metal. Es fehlt nur noch der Videoclip wo die Band auf einer großen Wiese mit Blümchen im Haar, umringt von Einhörnern und schwulen Elfen halbnackig herumhüpft.
Der Song "Spanish Eyes" ist keine Coverversion des Engelbert-Stückes, wie ich erst vermutet hatte, doch gewundert hätte es mich auch nicht mehr.
Irgendwo wird es sicher Fans geben die ihr Geld in Brother Firetribe investieren werden. Das Album gibt es in Skandinavien schon seit letztem Jahr und einige Leute haben das Teil schon als Import abgefeiert. Aber diese Leute feiern ja bekanntlich alles ab, ich will mich da jetzt nicht weiter drin verlieren.
Hier wird mit Biegen und Brechen versucht eine auf 80ger getrimmte Hair-Metal-Band zu kreieren, was aber schon in den Ansätzen scheitert. Es bleibt eine durchschnittliche bis überflüssige Melodik-Rock-CD, die man in 2 Monaten wieder vergessen hat. An guten Songs hapert es hier auch, alles rauscht an einem vorbei und ist fast wieder vergessen, bevor der Song zu Ende ist. In diesem genre gibt es wirklich genug gute bands, da braucht man diese CD echt nicht. Ein peinliches Coverartwork rundet die Sache noch ab.
Nanu? Haben die gar keine Drummer??





