Britny Fox - Springhead Motorshark

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2003

Label
Spitfire Revcords

Besetzung
Vocals: Tommy Paris
Guitar: Michael Kelly Smith
Bass: Billy Child
Drums: Johnny Dee

Tracklist
1. Pain
2. Freaktown
3. T.L.U.C. (for you)
4. LA
5. Springhead Motorshark
6. Is it Real
7. Coup Détat
8. Far Enough
9. Lonely Ones
10. Memorial
11. Sri Lanka

Datum: 06.08.2005 - Autor Vince
Es dauerte nicht weniger als 12 Jahre bis “Britney Fox” ihr drittes Studio Album der Öffentlichkeit preisgaben. Die Geschichte der Band begann 1988, „Britney Fox“ landeten mit ihrer Debut Scheibe einen kleinen Hit, das gleichnamige Album verkaufte sich mehr als eine halbe Million mal. Nach erfolgreichen Touren mit „Poison“, „Ratt“ und „Joan Jett“ stand ein Jahr später der Nachfolger „Boys in Heat“ in den Regalen. Das zweite Album ist in meinen Augen das beste Werk der Amis, es folgte eine Europa Tour mit „Alice Cooper“ und „Kiss“ in den Staaten. Dann passierte das schlechteste was „Britney Fox“ je hätte passieren können, Sänger „Dizzy“ stieg aus und genau so schnell wie der Erfolg da war, so schnell war es mit den Jungs auch wieder vorbei. „Dizzy Dean Davidson“ war für mich das Gewisse etwas von „BF“ und sie verloren ihren gewissen Kult Faktor. 1991 veröffentlichten die Sleazer „Bite Down Hard“, am Gesang stand ein gewisser „Tommy Paris“, auf MTV wurde zwar zu Beginn der aktuelle Clip noch gespielt, aber das Album war eine grosse Enttäuschung. Nach dem Abgang von „“Dizzy“ schien auch das phantastische Songwriting verloren gegangen zu sein, „Paris“ hat sicherlich keine schlechte Stimme, nur hat dieser nicht die geringste Chance gegen „Davidson“.

12 Jahre nach „Bite down Hard“ versuchten „Britney Fox“ mit „Springhead Motorshark“ ein Comback und am Gesang stand wiederum „Tommy Paris“. Die Scheibe ist eigentlich nicht schlecht, nur vermisst man den alten Sleaze Sound, die Songs hören sich phasenweise etwas zu modern an und die Gitarren wie etwa beim Opener „Pain“ zu düster. „Paris“ singt wirklich gut, aber der einzige Frontman von „BF“ ist halt „Dizzy“ und darum war das Comeback Album wiederum ein Flop. Wie ich schon gesagt habe, ist das Album eigentlich ganz gut, „Is it Real“ ist eine schöne Akustische Ballade und gefällt mir sehr gut, auch ein „Coup D´estat“ ist nicht von schlechten Eltern. „Far Enough“ ist eine waschechte Sleaze Ballade, die Melodie glänzt wie ein heller Stern. Als Bonus befinden sich übrigens noch 3 CD Rom Live Tracks von „Long Way to Live“ auf der Scheibe, ein netter Zug wie ich finde. Nun, „Springhead Motorshark“ haut mich nicht wirklich aus den Socken, ein nettes Album, aber irgendwie sind das nicht die „Britney Fox“ die ich liebe. Ich bin überzeugt das „BF“ nur mit „Dizzy“ ein erfolgreiches Comeback durchziehen können und das wird wohl eher unwahrscheinlich.







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