Britny Fox - Long Way To Live!

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2001

Label
Spitfire Records

Besetzung
Michael Kelly Smith – Lead Guitars, Vocals
Tommy Paris – Lead Vocals, Guitar
Johnny Dee – Drums, Vocals
Billy Childs – Bass, Vocals

Tracklist
1. Six Guns Loaded
2. Long Way To Lovew
3. Lonley Too Long
4. Liar
5. Dream On
6. Closer To Your Love
7. Black And White
8. Guitar Solo
9. Shot From My Gun
10. Louder
11. Over And Out
12. Turn On
13. Girlschool
14. Midnight Moses


Datum: 04.03.2007 - Autor Psychobimbo
Mit gut 1,5 Millionen Exemplaren an verkauften Longplayern und Gold- bzw. Platin Status sind Britny Fox in etwa einem Ligaplatz zwischen Danger Danger und den L.A. Guns zuzuordnen. Auch das Publikum dürfte in etwa dem selbigen entsprechen, das heute noch die Rock Never Stops Festival Tour in Amerika am laufen hält. In Deutschland und Resteuropa war und ist man dementsprechend ein kleines Licht, da der zwischen AC/DC und Cinderella angesiedelte Sound hier nie denselben Stellenwert besaß. Schlagzeuger Johnny Dee kennt man vielleicht von der Doro Pesch Band.

Vorliegende Livescheibe wurde auf der 2000er Tour mitgeschnitten und darum hört man auf ihr auch Dean Davidson Nachfolger Johnny Paris, der bekanntermaßen ja über ein sehr ähnlich klingendes und auch ähnlich geiles Stimmorgan verfügt.

Songtechnisch erwartet einen die goldene Mischung aus den Hits der ersten drei Alben zuzüglich einem superben Gitarrensolo und dem obskuren „Turn On“ welches man damals auf einer Nintendo Compilation verbraten hat.

Ob vom Spielerischen, der Soundqualtität oder der Club- bzw. Puplikumsstimmung – alles im Grünen Bereich. Somit ist „L.W.T.L.!“ als Einstiegsdroge zum Kennen lernen als auch als Erinnerungsstück für Langzeitfans geeignet. Was der Band ein wenig abgeht ist das Profil oder das Charisma, aber dies verstehen die Jungs durch tadelloses Songmaterial und eine glühende Liveperformance locker auszugleichen. Es gibt somit keinen Grund sich diese rohe Liveplatte nicht in seine Sammlung zu stellen. Da sie zu einem sehr fairen Preis gehandelt wird sollste man sie schleunigst zwischen Kix und den Bullet Boys archivieren. Cooler U.S. Hardrock mit tollen Hooks, catchy Melodien und dem nötigen sleazy Schmiss, der mit Sicherheit kein Staubfänger wird.







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