Brighton Rock - Young, wild & Free

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1986

Label
WEA

Besetzung
Gesang: Jerry McGee
Gitarre: Greg Fraser
Bass: Stevie Skreebs
Keyboard: Johnny Rogers
Schlagzeug: Mark Cavarzan

Tracklist
1. Young, Wild and Free
2. We Came to Rock
3. Change of Heart
4. Can't Wait For the Night
5. Assault Attack
6. Jack is Back
7. Save Me
8. Nobody's Hero
9. Barricade
10. Rock 'N' Roll Kid

Datum: 31.10.2005 - Autor Jörg
Hardrock und Metal aus Kanada genießt in Kenner-Kreisen immer einen guten Ruf und lässt die Leute verzückt mit den Zungen schnalzen. Brighton Rock machten sich im Jahre 1986 auch daran die große weite Welt mit ihrem rotzig, melodischen Sound zu erfreuen. Rotzig und Melodisch zugleich, geht das denn? Ja, irgendwie schon, denn die Band spielt einen feinen Sound der sich an Gruppen wie Bon Jovi, House of Lords orientiert und auch eine leichte Bombastschlagseite a la Queen zu bieten hatte. Queen ist ein gutes Stichwort, ich wette dass die Band sich nach dem gleichnamigen Song der Engländer benannt hatte. Rotzig und dreckig ist das Organ von Sänger Jerry McGee, dessen Stimmlage nicht selten Kreisch-Sequenzen eines „Dizzy“ Dean Davidson (Britney Fox) oder Tom Keifers erreicht. Schon cool wie er sich durch Kracher, wie der Hymne „We came to Rock“ oder „Assault Attack“ kreischt. Es klingt zwar zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, weil die Stimme nicht so ganz zum glatten AOR/Rock-Sound passen mag, doch mit der Zeit gewöhnt man sich dran und findet den Gesang außergewöhnlich. Ich denke mir mal, dass sich viele Leute am Gesang gestoßen haben, denn so wirklich bekannt sind Brighton Rock ja nie geworden. Die CD hat nur einen echten Makel, warum sind hier nicht alle Songs auf einen Lautstärkenlevel gemischt worden? Besonders zwischen den ersten 3 Songs ist ein erheblicher Unterschied festzustellen. So was habe ich auch noch nicht erlebt.

„Can´t wait for the Night“ ist ein tolles Stück Musik und bietet Fans von Balladen eine wahre Perle, hier reist sich auch Sänger Jerry ein wenig am Riemen. Mir gefällt der Song „Jack is Back“ am Besten, der reißt gut mit und rockt mächtig. Sicher sind hier nicht alle Songs echte Highlights, doch ein Tipp ist Brighton Rock alle Male. Irgendwelche Experten, werden mir sicher ankreiden, das die Note doch viel zu niedrig sei. Doch man braucht nicht jede alte Scheibe, welche 3 oder 4 herausragende Titel hat, gleich mit echten Klassikern auf einer Stufe zu stellen.







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