Erscheinungsjahr
2005
Label
Mascot Records
Besetzung
Vocals: London LeGrand
Guitars: Tracii Guns
Bass: Scott Sorry
Drums: Scot Coogan
Tracklist
1. Aunt biente
2. Lord of the mind
3. Dead mans ruin
4. Criminal
5. This time around
6. White trash
7. Brothers
8. Never say never
9. Blown away
10. Porcelain Queen
11. White horse
12. Tunnel of love
13. Dimes in heaven
Datum: 24.11.2005 - Autor Vince
Da haben wir es nun also, das zweite Album von "Brides of Destruction", mit dem Titel "Runaway Brides". Wie alle sicherlich wissen, hat sich "Nikki Sixx" in Richtung "Mötley Crüe" verabschiedet und eine unglaublich erfolgreiche Reunion vollzogen. An seiner Stelle haben die "Brides" denn "Amen" Basser "Scot Coogan" ins Boot geholt. "Sixx" hat bei manchen Songs noch Hand angelegt, aber man verspürt praktisch nie das Songwriting des Megastars. Wer den Erstling "Here come the Brides" kennt, dem ist bewusst das "BOD" keinen waschechten Sleaze Rock fabrizierten, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. Dennoch war ich persönlich von den Songs begeistert, ein "Life" oder "Only get So far" waren wirklich brillant. Seid "Runaway Brides" auf dem Markt ist, hagelt es täglich miserable Kritiken und ich möchte euch hier mal meine Meinung zu dieser Scheibe schildern. "Tracii Guns" und Co. sind auf dem zweiten Album, düsterer und auch härter geworden, das Cover Design gefällt mir sehr gut, auch wenn es doch etwas an "Overkill" erinnert oder? Ich finde dass die Songs auf "Runaway Brides" nicht ausgereift genug sind, hier und da hätte man nochmals Hand anlegen sollen und bei einigen Tracks wie etwa "Blown Away" fragt man sich, ob dass wirklich sein muss. Fangen wir doch aber mal mit dem positiven Songs an. Da hätten wir mal den Midtempo Rocker "This time Around" was Live sicherlich derb abgeht, der Refrain ist jedenfalls erste Sahne. Die Halb Ballade "Never say Never" ist wirklich auch geil geworden und das smarte "Porcelain Queen“. „Tunnel of love“, was mich stark an „Aerosmith“ erinnert, hat auch seinen Reiz, dass war‘s dann aber schon, die restlichen Songs sind einfach grob gesagt 08/15. Die Produktion, sowie der Gesang von „London“ wirken auf mich sehr plump und Underground lastig. Was mich am Songwriting der schnelleren Tracks sehr stört, sind diese punkigen „Pre Chöre (ohhh ohhhhhh), da hätte man doch einfach viel mehr erwartet. Ich bin ein großer Fan von „Tracii Guns“ aber mit dieser Scheibe auf die er so stolz ist, macht er sich keine neuen Freunde. Da ziehe ich mir doch viel lieber „Tracii Guns - Killing Machine“ rein, das rockt um einiges mehr als „Runaway Brides“. Also, auch mit der Fan Brille muss man von einem enttäuschenden Album sprechen. Hört euch die Scheibe an, bevor ihr sie kauft, man könnte dass Geld vielleicht eher in das neue „L.A.Guns“ Album investieren oder in die „Crüe“ DVD „Carnival of Sins“.