Brave New World - Monsters
5.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2005
Label
Lion Music
Besetzung
Gesang:Rick Cartey
Gitarre: Pat Heavy
Bass: Stu Brown
Keyboard: Cris J Playle
Schlagzeug: Tommy Folstadl
Gitarre: Pat Heavy
Bass: Stu Brown
Keyboard: Cris J Playle
Schlagzeug: Tommy Folstadl
Tracklist
1. Knife In My Back
2. Arabia
3. Strange Days
4. I Want You
5. Dreams Never Die
6. Walls Come Down
7. All The Heroes
8. The Other Side
9. (Into The) Age Of Chaos
2. Arabia
3. Strange Days
4. I Want You
5. Dreams Never Die
6. Walls Come Down
7. All The Heroes
8. The Other Side
9. (Into The) Age Of Chaos
Datum: 21.02.2006 - Autor Jörg
Ein wenig Recherche im Internet brachte dann ans Licht, das Brave New World aus den Resten der Band Passion Street hervorgegangen sind. Sänger Rick Carty sorgte schon bei Passion Street für den guten Ton und er überzeugt auch auf „Monsters“. Das Album hat aber einen leicht faden Beigeschmack, denn nicht alle Songs gehen so gut ins Ohr wie der hardrockige Opener „Knife in my back“, der sich zu den Highlights auf dieser CD zählt. „Arabia“ kommt mit orientalisch anmutenden Intro daher und schwelgt in warmen Keyboardteppichen. Soweit ist der Einstieg in das Album sicher gelungen.
Gitarrist Pat Heath spielte schon mit Leuten wie Danny Vaughn zusammen, kann hier und da einige Akzente setzen und streut tolle Solis in die Songs.
Doch immer wieder verfallen Brave New World in leichtes Neo-Progressives Gefrickel und das kann ich auf den Tot nicht ausstehen. Sicher ist das meine eigene Meinung, doch hat dieses Frickelfrackel auf dem Keyboard schon je mal einen Song was gebracht? Jedenfalls nicht in den letzten Jahren. Würden sich Brave New World eher auf ihre AOR-Seite konzentrieren, so hätten sie sicher mehr als nur 2 oder 3 gute Songs auf „Monsters“ gebracht. Aber so was wie „Strange Days“ geht nicht mal annähernd unter die Haut. Irgendwie Schade, denn diese Scheibe hat sicher gute Ansätze und lies mich doch zu Beginn hoffen.
Produziert wurde die CD von Torben Schmidt (Skagarak) und an seiner Arbeit gibt es nichts auszusetzen. Es hapert leider ein wenig am Songwrting, und da in dem Bereich der Eingängigkeit. Sicher wenn man „Monsters“ richtig durchkaut wird man schon gefallen dran finden können. Progressive wie AOR-Fans sollten mal Probe hören, Brave New World könnte etwas für euch sein. Ich höre mir jetzt erst Mal wieder etwas mit richtigem Rotz an der Backe an.





