Brainstorm - Soul Temptation

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2003

Label
Metal Blade

Besetzung
Gesang: Andy B. Frank
Gitarre: Torsten Ihlenfeld
Gitarre: Millan Loncaric
Bass: Andreas Mailländer
Schlagzeug: Dieter Bernerz

Tracklist
1.Highs without lows
2.Doorway to survive
3.The leading
4.Nuca nos rendimos
5.Fading
6.Shiva´s Tears
7.Forever
8.Soul Temtation
9.Dying outside
10.To the Head
11.Rising
12.Amarillo

Datum: 30.09.2004 - Autor Jörg
Die Schwaben-Power-Metaller haben mich seinerzeit im Vorprogramm von Morgana Lefay und Solitude Aeturnus kalt erwischt, sozusagen als Special-Guest powerten die Fünf einen Mörderset herunter. Danach zählte ich die Tage bis das Debüt-Album „Hungry“ in die Läden kam, ein etwas, schäbig produziertes, aber geiles Album. Der Nachfolger „Unholy“ war dann die Erwartete Steigerung und dann verlor ich Brainstorm aus den Augen. Nicht das ich zu dusselig war, oder so, mir ging nur das Ganze HickHack um die Sänger auf den Geist und ich lies Brainstorm für ein paar Jahre links liegen. „Soul Temptation“ ist das mittlerweile fünfte Album und mittlerweile hat sich Sänger Andy B. Frank (Ex-Ivanhoe) großartig eingelebt. Warum ich mir nun gerade diese CD wieder zulegte, fragt mich nicht. Ich tippe mal, das ich vom dem Cover angezogen wurde, ein ins Auge springendes Teil. Ich bin auch voll auf begeistert was mir Brainstorm hier liefern. Man hat sich nur minimal geändert bzw. man hat mehr Routine und ich möglicherweise als Musiker und Songschreiber gereift. Hier brettern die Schwaben durch ein Album, welches zum Glück nicht verweichlicht klingt oder mit Keyboards und Orchester verwässert wurde. Obwohl man bei einigen Stücken mit solchen Elementen arbeitet (Highs without lows), hat es der Power nicht geschadet, diese Instrumente begleiten die Gitarren-Armee von Brainstorm auf angenehme Weise. Sehr gelungen finde ich die beiden Stampfer „The Leading“ und den Überflieger „Shivas Tears“, hierzu tobt man bangend durch die Bude. Der Titelsong hat es auch gewaltig in sich, hier fällt mir immer wieder auf wie „undeutsch“ Brainstorm klingen, was ich sehr gut finde. Brainstorm waren schon immer ein Rettungsanker für Leute die den alten Zeiten von Vicous Rumors nachtrauern. Als Bonus der Erstauflage gab es noch den ollen Schmalzer „Amarillo“ als Zugabe, wenn ihr es hört wisst ihr sicher welcher Song gemeint ist. Als ganz besonders Bonbon konnte man sich Anfangs noch entscheiden ob man nur die CD nimmt oder das Diggipack mit DVD. Diese DVD bot noch einen 45 Minuten langen Konzertmitschnitt und den Videoclip zu „Highs without Lows“, was ich sehr begrüßt hatte. Das hat man gerne noch mal 2 Euro mehr auf die Ladentheke gelegt, zu mal die DVD sehr gelungen ist und mit amtlichen 5:1-Souround-Sound durch die Anlage bläst. Ich habe mich in letzter Zeit schon immer mal gefragt warum ich mir nicht die anderen beiden CDs der Band nicht auch noch gekauft habe?? Das wird sicher in nächster Zeit geschehen. „Soul Temptation“ hat mich nach ein paar Jahren an eine, für mich fast vergessene Band, wieder herangeführt.





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