Erscheinungsjahr
1989
Label
CBS
Besetzung
Vocals: Daniel MacMaster
Guitars: Ian Hatton
Bass, Keyboards & ViolinJohn Smithson
Drums: Jason Bonham
Tracklist
01. The Disregard Of Timekeeping
02. Wait For You
03. Bringing Me Down
04. Guilty
05. Holding On Forever
06. Dreams
07. Don't Walk Away
08. Playing To Win
09. Cross Me And See
10. Just Another Day
11. Room For Us All
Datum: 15.04.2006 - Autor Vince
“The Disregard of Timekeeping” ist das Debut Album von “Bonham” und wurde 1989 bei CBS Records veröffentlicht. Der Sohn des legendären „Led Zeppelin“ Drummers „John Bonham“ begann seine Kariere bei „Virginia Wolf“, wechselte dann zur „Jimmy Page Band“ ehe er zwei Solo Alben veröffentlichte. Im Vergleich zu „Mad Matter“ der zweiten „Bonham“ Scheibe spielte man hier noch verdammt „Zepp“ lastigen Hard Rock, wie ich schon an anderer Stelle erwähnt habe, war und bin ich überhaupt kein „Zepp“ Fan und so habe ich auch meine Mühe mit „The Disregard of Timekeeping“. Bei den ersten drei Tracks kommt der „Zepp Style“ sehr groß zum tragen und Sänger „Daniel MacMaster“ versucht sich hier bei als „Robert Plant“ was ihm mehr oder weniger gut gelingt aber nicht gerade meinen Geschmack trifft. „Mit Guilty“ und „Holding on Forever“ gibt es dann doch noch die Erlösung, „normaler“ Hard Rock mit fetzigern Refrains, genau so wie ich ihn mag. Natürlich gibt es auch hier das „Bonham“ typische Drum Spiel, aber damit kann ich gut leben, schließlich ist der Sohn wie auch der Vater (RIP) ein Meister auf diesem Instrument. Bei „Dreams“ driftet die Band sogar in den AOR ab, vor allem vom musikalischen her ist dieser Track aber ein roher Diamant. „Dont’ Walk Away“ wird bestimmt jeder „Zeppelin“ Fan lieben, dasselbe gilt für „Cross me & See“. „Just Another Day“ würde perfekt in die Kult Serie „Miami Vice“ passen, toller AOR Song. Speziell beim Abschluss Track ist auch der Stil, hier versucht man sich fast schon im Progressiv Rock. Nun, dieses Album ist auf jeden Fall etwas für 70er Fans, „Zeppelin“ Jünger, nicht aber für den normalen Hard Rock Fan, würde ich mal sagen. Mir gefällt das Debut nicht schlecht, ich bevorzuge aber auf jeden Fall „Mad Matter“ das drei Jahre später auf den Markt gebracht wurde. Ein Jahr nach der Veröffentlichung von „Mad Matter“ wurde es ruhig um „Jason Bonham“ er spielte zwar bei einigen Projekten mit, unter anderem beim Movie „Rockstar“ aber auf ein drittes Album wartet man auch heute noch vergeblich.