Bonham - Mad Matter

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1992

Label
WTG/Sony

Besetzung
Vocals: Daniel McMaster
Guitar: Ian Hatton
Bass: John Smithson
Drums: Jason Bonham

Tracklist
1. Bing
2. Mad Matter
3. Change of a Season
4. Hold on
5. The Storm
6. Ride on a Dream
7. Good with the Bad
8. Backdoor
9. Secrets
10. Los Locos
11. Chimera

Datum: 29.05.2004 - Autor Vince
„Bonham“ ist in der Rock Geschichte kein unbekannter Name, richtig genau so heisst der verstorbene Wunder-Schlagzeuger von Led Zeppelin. Sein Sohn „Jason Bonham“ tratt in die Fußstapfen seines Vaters und veröffentlichte 1992 das Album „No Matter“ genau wie sein Vater sitz auch „Jason“ an den Drums. Musikalisch hat er sich ein paar wirklich gute Mannen an Land gezogen „Daniel McMaster“ hat eine wirklich gute Stimme „Hatton“ und „Smithson“ sind wirklich gute Musiker.

„No Matter“ ist wirklich ein wenig „Zepp“ angehaucht, ziemlich roh kommen die meisten Songs rüber, was mir richtig gut gefällt. Der Opener „Bing“ rockt schon mal heftig ab, musikalisch erste Sahne. Der Titeltrack ist dann eher bluesiger, erinnert mich Einbisschen an Aerosmith, hört sich aber gut an. Mein lieblings Song auf diesem Album ist ganz klar „Change of a Season“ als ich damals den Clip auf MTV gesehen habe, musste ich mir dieses Album gleich besorgen. Ja ein super Clip und ein noch besserer Song, sehr schleppend und mit einem unglaublich intensiven Refrain mit Ohrwurm Qualität. „Hold on“ gefällt mir ebenfalls sehr gut, die Stimme von „Daniel“ erinnert mich irgendwie an „Eric Martin“ der singt in der selben Stimmlage, also wirklich hervorragend. „The Storm“ ist sehr innovativ gespielt, „Jason“ ist wirklich genau wie sein verstorbener Vater ein absoluter Hammer Drummer. „Mad Matter“ ist keins meiner lieblings Alben, aber musikalisch gesehen ist es wirklich verdammt gut und wirklich abwechslungsreich, ich war nie ein „Zepp“ Fan aber „Bonham“ spielen guten Hardrock mit abwechslungsreichen rohen Melodien und ohne Kitsch, einfach schnörkellos. „The Good with the Bad“ ist eine wirklich sehr spezielle Ballade, begleitet von einem Klavier, dann von Keyboards und mit sehr innovativen Gitarren, auch der Refrain ist auf seine Art was ganz besonderes.

Also, ich denke dieses Album würde sogar einem alten „Zeppelin“ Fan gefallen, es ist nicht mein Stil aber ich finde es ist sehr unterschätzt, was hier musikalisch abgeht ist wirklich klasse und das rechne ich der Band hoch an.













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