Bonfire - Freudenfeuer

4.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1996

Label
LZ Records

Besetzung
Vocals, Guitars & Bass: Clauss Lessmann
Guitars: Hans Ziller
Keys: Pino Paladino
Keys: Ken Taylor
Keys: Helmut Jost
Keys: Johann Daansen
Keys: Chris Lausmann
Keys: Chris Weller
Keys: Freddy Quenzler
Keys: Hermann Weindorf
Drums: Dominic Hulschorst
Drums: Curt Cress

Tracklist
1. Bis Wir Uns Wiedersehen 4:46
2. Fur Dich 4:52
3. 1001 Nacht 4:40
4. Komm Her 4:25
5. Geld Macht Sexy 3:39
6. Rock'N'Roll Cowboy 5:04
7. Wach Auf 5:23
8. Verdammt Was Will Ich 4:49
9. Freundschaft 4:09
10. Noch'N Bier 3:51

Datum: 06.01.2007 - Autor Vince
Selbst heute frage ich mich noch, welchen Teufel mich geritten hat, das ich mir die "Freudenfeuer" CD von "Bonfire" gekauft habe. Hard Rock mit deutschen Texten, das kann einfach nicht gut gehen, vor allem nicht dann wenn man sich Stiltechnisch an einer Band wie „Pur“ orientiert. Nein, der Vergleich mit den „Abenteuerland“ Typen hinkt in keiner Weise, härter sind „Bonfire“ hier auf keinen Fall und auch die Texte sind absoluter Kitsch, bei dem es natürlich wieder einmal nur um die Liebe geht…..das kennt man ja von Schlager Mucke. Was für den Hard Rock Fan hier wirklich zum Albtraum wird, kann für einen Deutsch Rock Fan natürlich nur ein Genuss sein, denn die Songs sind kitschig, Catchy und die Refrains kann die Hausfrau perfekt am Herd mitsingen. Da wir hier aber werden in einer Schlagerparade sind, noch im Musikantenstadl wird die Scheibe natürlich aus Sicht eines Hard Rock Fans geschrieben und somit kommt man auch zehn Jahre später zum Ergebnis: „Freudenfeuer“ ist einfach nur scheisse! Schmalzige Lieder wie „Bis wir uns wieder sehen“ oder „Für Dich“ sind einfach grässlich langweilig und auch wenn die Musik noch einigermassen erträglich ist, geben einem die Lyrics wirklich den Rest. „1001 Nacht“ könnte auch von „Mathias Rheim“ stammen, kennt man einen Track, kennt man alle und ich frage mich wirklich was sich „Lessmann“ und „Ziller“ bei diesem scheiss gedacht haben. Mit „Komm her“ gibt es dann eine Ballade und man kommt zum Ergebnis: „Bonfire“ bitte nur in Englisch, alles andere ist peinlich. Etwas rockiger wird es dann mit „Geld macht Sexy“ aber wirklich begeistert bin ich auch hier nicht, dafür ist die Ballade „Rock n’ Roll Cowboy“ noch ganz in Ordnung, hier gibt es sogar einen vernünftigen Text. Nun, um es kurz zu machen, die restlichen vier Songs machen den Braten auch nicht mehr heiss, mit „Wach“ auf gibt es zwar endlich mal ein bisschen Hard Rock, aber das rettet das Album leider auch nicht mehr. Wie ich schon zu Beginn gesagt habe, Hard Rock Fans sollten „Freudenfeuer“ meiden den hier gibt kein Feuer und schon gar keine Freude. Wer „Pur“ und Kosorten als seine Helden ansieht, was ich bei unserer Leserschaft allerdings bezweifle, ist mit „Freudenfeuer“ wirklich gut bedient. “





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