Bon Jovi - New Jersey

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1988

Label
Mercury

Besetzung
Gesang&Gitarre: Jon Bon Jovi
Gitarre: Richie Samborra
Keyboard: David Bryan
Bass: Alec John Such
Schalgzeug: Tico Torres

Tracklist
1. Lay your hands on me
2. Bad Medicine
3. Born to be my baby
4. Living in Sin
5. Blood on Blood
6. Homebound Train
7. Wild is the Wind
8. Ride cowboy ride
9. Stick to your guns
10. I´ll be there for you
11. 99 in the Shade
12. Love for Sale

Datum: 31.05.2004 - Autor Jörg
Brachte den New Jersey-Boys schon der Vorgänger einen großen Erfolg ein, konnte man das hier noch mal übertreffen und Bon Jovi stiegen auch in Europa endlich in die Liga der Mega-Acts auf. Schon das schlichte, aber sehr schöne Cover von „New Jersey“ fällt ins Auge. Produziert von Bruce Fairbain ging man nun zum endgültigen Sturm auf die Charts der gesamten Welt über. Schon der erste Song, eröffnet das Album wie es sich für Stadionrock gehört mit mächtigem Refrain und donnerndem Intro. Der erste Hit folgt auf dem Fuße und „Bad Medicine“ ist eine krachende Hymne bei der man einfach mitgehen muss. Ebenso wie bei „Born to be my Baby“ dessen Hookline sich einfach ins bohrt und sich von dort so schnell nicht wieder verscheuchen lässt. Keine Ahnung wie viele Singles von „New Jersey“ herausgebracht wurden, aber die Ballade „Living in Sin“ gehörte auch dazu und lässt sich als ein wenig kitschig bezeichnen, ist aber in Ordnung der Song. Mir liegen da die Western-Ballade „Wild is the Wind“ oder das lange „I´ll be there for you „ mehr. Auch sehr gelungen das richtig cool abrockende „99 in the Shade“, der Song gehört eher zu den unbekannteren Liedern der Platte, ist aber dafür um so geiler. „Homebound Train“ ist für Bon Jovi verhältnismäßig hart ausgefallen und macht so richtig schön Dampf. Der Höhepunkt ist jedoch Jons Ode an seine beiden Freunde, welchen er das Stück „Blood on Blood“ gewidmet hat und das Teil ist US-Hardrock in Reinkultur, besser geht so was kaum noch. Leider haben sich auf „New Jersey“ auch 2 Hänger eingeschlichen, das abschließende „Love for Sale“ hätte man sich schenken können und auch das kurze „Ride Cowboy Ride“ ist mehr als überflüssig. Alles in allem ist aber „New Jersey“ eine von den Bon Jovi-CDs die ich am liebsten höre und bei der auch immer gute Laune aufkommt. Schlicht und einfach ein kleines Meisterwerk des kommerziellen Hardrocks. Leider wandte sich die Band von diesem Stil einem eher softeren Rock zu und kann bis heute nicht an solche Killer wie „New Jersey“ oder „Slippery when Wet“ anknüpfen. Verdammt was war diese Zeit einfach nur Geil gewesen.





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