Bob Catley - Immortal

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Frontiers Records

Besetzung
Gesang: Bob Catley
Gitarre/Bass/Keyboard: Dennis Ward
Gitarre: Uwe Reitenhauer
Schlagzeug: Dirk Bruinenberg
Keyboard: Magnus Karlsson

Tracklist
01. Dreamers Unite
02. We are Immortal
03. End of the World
04. Open your Eyes
05. The Searcher
06. One more Night
07. Light up my Way
08. You are my Star
09. War in Heaven
10. Win the Throne
11. Haunted
12. Heat of Passion

Datum: 12.09.2008 - Autor Odette
Der britische Musiker Bob Catley ist besser bekannt als Leadsänger der Rockgruppe Magnum. Als Soloartist hat er bereits drei nicht gerade schlechte Alben wie „The Tower“, „Legends“ und „Middle Earth“ mit Ten Frontmann Gary Hughes abgeliefert, der die Songtexte für ihn geschrieben hat. Da er bekanntlich nicht selbst gerne Songtexte schreibt, sondern lieber mehr singt sind auch seine zwei weiteren Alben „When Empires Burn“ (Paul Hudson) und „Spirit of Man“ (Vince O´Regan/Dave Thompson/Paul Uttley) von anderen geschrieben worden. Musikalisch sind die Werke sehr variabel gefasst. Basieren die ersten drei Alben eher auf den AOR Stil mit einer starken 90iger Melodikrock Produktion, liegen die letzten beiden Alben mehr dem Magnum Sound bis zum späten 70s Rainbow und Dio Sound. Mir liegt nun Bobs sechstes Soloalbum namens „Immortal“ vor. Mit an Board hat er sich Kollegen wie Dennis Ward (Pink Cream 69/Khymera), Dirk Bruinenberg (Elegy) oder auch Magnus Karlsson (Starbreaker/Primal Fear/Allen-Lande), der diesmal die Texte beigesteuert hat, genommen. Da kann man von vornherein davon ausgehen, dass es musikalisch etwas härter und melodischer zugehen wird. Nach dem ersten Durchgang kann ich dies nur bestätigen, mit dem einzigen Unterschied, dass hier ein paar epische Atmosphären, wie man es bei Magnum oder seinen früheren Soloalben gewöhnt ist, eingebaut hat. Auch nach Jahren scheint Bob eine gleich bleibende Stimme zu besitzen, die einfach nicht altern will und man bemerkt die Vielfalt seines Könnens achtlos an. Ihm scheint es immer noch Spaß zu machen und von aufhören ist hier wohl kaum die Rede. Ob er wirklich passend zum Albumtitel unsterblich bleiben möchte, ist wohl anzunehmen. Hier kann ich wirklich keine Fehler entdecken und man zählt auf Immortal auf gute Produktion mit hervorragenden Musikern, die ihr Handwerk verstehen. Ein gut melodisches Hardrockalbum wird hier abgeliefert, jedoch finde ich auch nach diversen Durchläufen keine Highlights, Ohrwürmer oder mitreißende Kicker. Für Magnum, Ten, Dio und Bob Catley Liebhaber alle mal etwas fürs Regal. Anspieltipps: We are Immortal, End of the World, One more Night, Win the Throne und Haunted. Kauftipp garantiert!

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