Blue Tears - The Innocent Ones

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
AOR Heaven

Besetzung
Gesang/Gitarre: Gregg Fulkerson
Bass: Bryan Wolski

Tracklist
1. Drive
2. Let it Rain
3. Run for your life
4. The innconet ones
5. Save yourself
6. Fast Times
7. In your Dreams
8. All the way home
9. She wants to be a star
10. Gloryland
11. Break my Heart
12. Silent Scream
13. Money to burn
14. Unrequited Love


Datum: 04.04.2006 - Autor Jörg
Blue Tears sind wieder am Start und das nach 16 Jahren. Gut stimmt nicht so ganz, denn im letzten Jahr gab es 2 Demosammlungen von der Band zu kaufen. Aber das letzte und einzige reguläre Album „Blue Tears“ gab es im Jahr 1990. Die Band, so ganz passt der Begriff hier nicht, da ja nur 2 Leute auf „The Innocent Ones“ rocken, hat wieder Blut geleckt und möchte es noch einmal versuchen. Die wenigsten Leute werden das erste Album kennen, denn die Scheibe ist mittlerweile rar wie Hölle und kaum noch zu bekommen. Das diese CD so gut klingt ist den beiden Blue Tearlern „Gregg Fulkerson und Bryan Wolski zu verdanken.

Das Album klingt wie aus einem Guss und dürfte die Fans von Bruce Springsteen und neueren Bon Jovi glücklich machen. Einen rockig, poppigen Sound fährt man auf „Innocent Ones“, der sich sofort ins Ohr bohrt und einen echten Suchtfaktor entwickelt.

14 Songs lang führen uns die Beiden durch ihre Vorstellung von AOR und Melodikrock. Das Ganze wird noch mit einer Prise puren Rock gewürzt und schon hat man eine CD die man hört und hört und gar nicht mehr aus dem Player nimmt.

Der Vergleich zu Bon Jovi rührt daher, das sich Sänger Gregg Fulkerson stellenweise doch so anhört wie eben der Herr aus New Jersey. Nicht ganz so eingeweihten Personen könnte man hier quasi eine Bon Jovi-Scheibe unterjubeln. Lasst euch aber nicht irre machen, Blue Tears gehen ihren eigenen Weg und lassen flüssige Riffs und frische Hooklines en Masse auf euch einprasseln. „Let it Rain“ oder „Run for your Life“ sind potentielle Hitsingle-Kandidaten und sind süffig wie nich was. Das die Blue Tears auch ordentlich abrocken beweißt der Track “Fast times” der mit kräftiger Stimme und powervollen Drums raus gehauen wird. „In your Dreams“ ist mit einem traumhaften Refrain gesegnet und geht unter die Haut.

Mein persönliches Highlight ist der Titelsong, der sich mit feiner Melodie und großartigen Chorus präsentiert. Im Prinzip ist es fast müßig hier einen Song besonders herauszuheben, dass sich alle Lieder auf einem gleich hohen Niveau befinden.

Freunde des gepflegten Melodikrocks lasst euch sagen, das Blue Tears wieder da sind und das lohnt sich. Wenn man die Band jetzt noch auf der Bühne bewundern könnte, dann wäre das ein echter Knüller.

Kurz und knapp gesagt, jeder der sich die neueren Scheiben von Def Leppard und Bon Jovi zur Gemüte führt, kann mit Blue Tears die Wartezeit zu den neuen Alben seiner Heros gut und mit hoher Qualität überbrücken.









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