Bloodstone - Valley Of The Machines
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1995
Label
Long Island Records
Besetzung
Gesang: Jochen Sakowsky
Gitarre: Daniel Stevenson
Gitarre: Holger Baumann
Bass: Vito D.Popovic
Schlagzeug: Andrew Green
Gitarre: Daniel Stevenson
Gitarre: Holger Baumann
Bass: Vito D.Popovic
Schlagzeug: Andrew Green
Tracklist
01.Oasis Fort The Blind
02.Fight For Jerusalem
03.Ziggy Stardust
04.Johnny´s Playground
05.Heart In Flames
06.Really There!
07.I Love It Wild
08.Dreamtime
09.Prisoner Of Hell
10.Right Train To Nowhere
11.Lost Horizons
12.We will be strong
02.Fight For Jerusalem
03.Ziggy Stardust
04.Johnny´s Playground
05.Heart In Flames
06.Really There!
07.I Love It Wild
08.Dreamtime
09.Prisoner Of Hell
10.Right Train To Nowhere
11.Lost Horizons
12.We will be strong
Datum: 07.01.2005 - Autor Odette
Bloodstone haben eine etwas lange und recht ungewöhnliche Geschichte, die ich euch aber nicht vorenthalten möchte. Zuallerst kommen die Jungs von Deutschland und sind aus der Stuttgarter-Ecke. Alles begann in den frühen 80igern, mit der Band Ayers Rock, die von Holger Bauman in seiner Schulzeit gegründet wurde. Über die Jahre hinweg wurden die Band sowas wie „lokale Helden“ in der Heilbronner Umgebung und nachdem Sänger Jochen Sakowsky hinzukam, spielten sie an größeren örtlichen Treffpunkten. Holgers Lieder-schreiben vervollsändigte komplett Jochens unglaublichen Gesangsstil. Als sie zu einem professionellen Aufnahmestudio eingeladen wurden, um einige ihrer Tracks aufzunehmen, rannen sie unglücklicherweise genau in Tommy Newton ( Gitarrist von Victory und berüchtigter Produzent von Halloweens „Keeper of the Seven Keys“ Album). Newton produzierte am Ende dann die Songs. Dann ging es drunter und drüber bei dem endgültigen Line-up der Band. Um schnell weiter zu kommen nach mehreren Monaten fanden sie beides: Den Bassisten Gordan Pendelic und Drummer Raik Schneider. Jedoch wollten sie einen zweiten Gitarristen haben, den sie in Daniel Stevenson (in Australien geboren und South Afrika aufgewachsen) fanden. Er passte perfekt dazu, mit zusätzlicher Möglichkeit zum Songschreiben und einem Eingeborenen der Englisch sprach hatte die Band, einen guten Vorteil über dem Durchschnitt des Deutschen Rock Outfits jedenfalls zu dieser Zeit zu stehen. Dann begannen diverse Probleme zu entstehen, da sie ja live zu spielen hatten, obwohl die Nachfrage ziemlich wenig war. Langsam brach die Band, durch die großen Reiseent-fernungen, um zu üben zusammen und ihr Drummer entschied sich die Band zu verlassen. Sie hatten sich schon vorbereitet das Handtuch zu werfen als Jochen, der in einem Musikverlag arbeitete, die Gelegenheit bekam einen Song der Band auf einem Sampler unterzubringen. Er wählte daraufhin einen Song aus, den sie geschrieben hatten, als sie eines Nachts im Studio eines Freundes betrunken waren. Ein Song, den die Band niemals live gespielt hatte und beinahe völlig vergessen hatte. Diese interessante Entwicklung führte sofort dazu, neu in Aktion zu treten und sie begannen an einem neuen Demo-Tape zu arbeiten, jedoch unter dem Spitznamen „Bloodstone“. Somit war der Bandname Bloodstone geboren! Zusammen mit den alten Demos und den neuen Songs brachte Ihnen schließlich den Deal , nachdem sie gehört wurden vom Verstorbenen Erwin „Sondi“ Sonderbauer ( ein wirklich grossartiger Mann, der an die Band geglaubt hat mit dem Wort „Versuch“). Er war beides ein Metalfan und Besitzer des neugegründeten Labels Long Island Records. Tatsache ist, dass Bloodstone die erste Band war, die ihr Album unter diesem Label herausgebracht hat. Bloodstone „2000 Down The Line“ eine kleine EP war tatsächlich noch vor diesem Album herausgebracht worden (Die ich übrigends auch schon hatte und diese CD auch damals schon Klasse fand). Die EP selbst wurde in aller Eile produziert. Die Band gewann die Hilfe von Michael Kostak (er war ein Man mit einem Ziel und jede Kleinigkeit fähig wie Fritz Randow es war, aber er lebte auch viele Reisestunden weg von den anderen Bandmitgliedern, dass bedeutete wieder, zu viele Reisestunden weg um zu üben nach einem harten Arbeitstag) am Schlagzeug. Noch jeder war sehr enthusiastisch zu dieser Zeit und obwohl es sehr schnell gemacht war „billig und schmutzig“, wurde „2000 Down The Line“ produziert, und bald nachdem das Produkt nach Japan verschickt war, kam Bloodstone in die Heavy Import Charts auf Nummer 30, des berühmten Japanese Burrrn Magazine! Das brachte hauptsächlich Interesse in Form von Zero Records und sie erstanden sich als Master schnell die Rechte. Sie hatten größere Pläne für die Band und verlangten sofort um vorwärts zu kommen ein vollständiges Album. Obwohl es eine recht begeisterte Zeit für die Band war, die immer weiter kommen wollten, legte dass auch einen enormen Druck auf die Band aus, die noch kein neues Material hatte und zornig beginnen mussten neue Songs zu schreiben. Long Island wusste dass, aber rücksichtslos, den Japanern versprachen, dass ein Album folgen würde „bald“. Ein großer Fehler! Der Druck wieder schwer zu arbeiten brach die Band und Michael Kostak entschied sich für eine andere Band zu spielen. Zu dieser Zeit rief Dan einen alten Freund von South Africa an, der in London lebte, Andy Green. Andrew stellte sich vor und wurde mit dem neuen Bassspieler und langzeit Freund der Band Vito „Bobo“ Popovic vollständig zum Line-Up der heutigen Band. Wie auch immer nach einigen Schwierigkeiten jedoch war „Valley of the Machines“ geboren und kann sich hörbar vorzeigen lassen. Das ganze Album ist Spitze und alleine Songs wie der Opener „Oasis For The Blind“, „Fight For Jerusalem“, „Johnny´s Playground“, „I Love it Wild“, „Prisoner Of Hell“ und „Lost Horizon“ strotzen nur so von gewaltgeladener Powermusik, genialer Musikkonstruktion und einer überaus starken Stimme von Jochen. Die anderen Songs „Ziggy Stardust“, „Really There!“, „Dream Time“ und „We Will Be Strong“ sind im mittleren Tempo und natürlich gibt es auch Balladen wie „Heart in Flames“ und „Right Train To Nowhere“. Wirklich gute Arbeit und hoffe auf mehr!!!
Englisch:
Bloodstone have a long and quite unusual story who I didn´t want to withhold you. First at all, the guys are from Germany around Stuttgart. It all began back in the early 80's with the band Ayers Rock who was formed by Holger Baumann whilst still at school. Over the years the band became something of local heroes in the Heilbronn area and after singer Jochen Sakowsky joined the band, they went on to play bigger local venues. Holger's song writing perfectly complimented Jochen's incredible vocal style. When the band were invited to a professional recording studio to record some of their tracks, they accidentally ran into Tommy Newton (guitarist for Victory and infamous producer of Halloween’s "Keeper of the Seven Keys" album). Newton would end up producing the songs. Fast forward a few months and our two heroes had found both a bass player Gordan Pendelic and drummer Raik Schneider. But they wanted a second guitarist and so Jochen answered an small ad in a local newspaper which read: “Guitarist seeks band”. Enter Daniel Stevenson, Australian born guitarist who had grown up in South Africa. Dan fitted in well, with additional song writing abilities and also a native English speaker the band had an immediate advantage over the average German rock outfit at the time. Then just as things were starting to pick up, the old problem of the rhythm section reared its ugly head. The band was playing live, but there didn’t seem to be a lot of interest at the time as the music market was in a sever state of flux. Slowly the great distances travelled to band practice began to wear the band down and the drummer decided to leave. They were about to throw in the towel when Jochen, who worked in music publishing, was given the opportunity of getting one of the band’s songs placed on a sampler. He cast his mind back to a song that they had written one drunken night at the studio of a friend. A song that the band had never played live and had almost entirely forgotten about. This interesting development immediately spurred the band into action and they began work on a new demo tape under the moniker ‘Bloodstone’. Together with the old demo tape the new songs finally brought the deal together, after they were heard by the late Erwin "Sondi" Sonderbauer (a really great guy who believed in the band from the word go). He was both a metal fan and an owner of the newly founded label Long Island Records. In fact Bloodstone was the first band to release an album on this label. ‘Bloodstone – 2000 Down The Line’ was actually released before the official CD. The Bloodstone EP itself was produced in a hurry. The band enlisted the help of Michael Kostak (He was a man with a mission and every bit as capable as Fritz Randow had been, but he also lived many hours journey away from the rest of the band, which meant long hours of travelling to band practice after a heavy days work) on drums Still everyone was enthusiastic at the time and although it was done quick, cheap 'n' dirty, “2000 Down The Line” was produced, and soon after shipping the product to Japan, Bloodstone entered the Heavy Import Charts at number 30 of the famous Japanese Burrrn Magazine! This brought major interest in the form of Zero Records and they quickly purchased the master. They had bigger plans for the band and immediately put forward a demand for a full-length album. Although it was an exciting time for the band who were going from strength to strength, it also put quite some pressure on the members who had no real new material and had to begin writing furiously. Long Island knew that, but regardless, promised the Japanese that an album would follow ‘soon’. BIG mistake! The pressure broke the back of band again and Michael Kostak decided to drum for another band. This time Dan called up an old friend from South Africa, who was living in London, Andy Green. Andrew auditioned and completed the line up with new bass player and long-time friend of the band Vito "Bobo" Popovic. Finally after many grey hairs, “Valley of the Machines” was born and can be showed up to listen. The whole album is great and alone songs like the opener „Oasis For The Blind“, „Fight For Jerusalem“, „Johnny´s Playground“, „I Love it Wild“, „Prisoner Of Hell“ and „Lost Horizon” are crime-loaded powermusic, brilliant music construction and a overwhelm strong voice from Jochen. The other songs „Ziggy Stardust“, „Really There!“, „Dream Time“ and „We Will Be Strong“ are in the mid-speed and of course it exist also ballads like “Heart in Flames” and “Right Train To Nowhere”. Really good work and hope for more!!





