Blind Guardian - Somewhere Far Beyond

9.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1992

Label
Virgin

Besetzung
Vocals, Bass: Hansi Kürsch
Guitars: André Olbrich
Guitars Marcus Siepen
Drums: Thomen "The Omen" Stauch

Tracklist
01.Time What Is Time
02. Journey Through The Dark
03. Black Chamber
04. Theatre Of Pain
05. The Quest For Tanelorn
06. Ashes To Ashes
07. The Bard's Song: In The Forest
08. The Bard's Song: The Hobbit
09. The Piper's Calling
10. Somewhere Far Beyond
11. Spread Your Wings
12. Trial By Fire
13. Theatre Of Pain

Datum: 03.05.2005 - Autor Vince
Es ist schon unglaublich, 13 Jahre sind seid „Somewhere Far Beyond“ nun vergangen, das heißt so viel wie ich war 16 Jahre alt als ich das erste mal mit den Deutschen Metal Zauberern von „Blind Guardian“ in Berührung kam. Die Schweizer kennen vielleicht noch den damaligen „Rock Special“ der jeden Mittwoch auf dem Radio Sender DRS3 lief. Ja richtig, dort wurde volle Kanne Metal gespielt, nebst rockigen Hair Metal Klängen ging es dort auch immer härter zur Sache. Durch diesen Sender wurde ich erst so richtig warm mit den Moshern von „Anthrax“, das tut hier nichts zur Sache, aber wie es der Zufall so wollte, spielte eben dieser Sender den Opener von „Somewhere Far Beyond“ der sich „Time what is Time“ nennt. Ich war extrem begeistert und rannte gleich am nächsten Tag in den Plattenladen um mir das ganze Album zu kaufen. Man sollte wissen das „Blind Guardian“ damals noch als Insider Tipp galten und keines Wegs in aller Munde waren. Kommen wir nun aber auf die aus dem Jahre 92 erschienene Scheibe der Wächter zu sprechen. Der vorher schon erwähnte Opener „Time what is Time“ fährt schon mal ganz gut ein, ein wahrer Klassiker ist allerdings das phantastische „Journey Through The Dark“, der Refrain ist einfach unglaublich stark. Die Band verstand es schon damals bestens schnelle Gitarren mit heroischen Barden Chören zu verbinden. Aus „Black Chamber” hätte man meiner Meinung nach auch einen ganzen Song machen können, der Track geht gut eine Minute, im alten Barden Stil vorgetragen mit Akustik Gitarre, aber wie schon gesagt ist die Melodie so stark das man hier einen geniales Lied hätte draus machen können. „Theatre Of Pain” befindet sich gleich zwei mal auf dieser Scheibe, erst mal im Originalen dann noch in einer Klassik Version, beide Varianten sind absolut gut gelungen. Wer sich etwas mit den Lyrics von „Blind Guardian“ beschäftigt hat, der merkt natürlich gleich das die Jungs absolute „Herr der Ringe“ Fans sind, natürlich kennt nach der Movie Trilogy jeder Clown die bekannten Namen und Begriffe aus dem Genie Streich von „Peter Jackson“. Ein weiterer Klassiker ist in meinen Augen „The Quest For Tanelorn“ vor allem der Refrain wirkt majestätisch. Bei „Ashes To Ashes” drücken die Germanen dann richtig aufs Gaspedal, der Song hat Power, Geschwindigkeit und einen erneut herrschenden Chorus. Die jüngeren Fans dachten vielleicht „The Bard's Song: In The Forest“ gab es erst seid der vor zwei Jahren erschienen Live Single, aber nein, das Stück befindet sich auf diesem legendären Longplayer. The Bard’s Song ist an und für sich ein 2 Teiler, da wäre eben der Barden Song „In the Forest“ gefolgt von der Metal Ballade „The Hobbit“. Zweiterer geniest einen weniger großen Bekanntheitsgrad als der erste, aber auch dieser Titel ist wahrlich märchenhaft und man verspürt die Kraft des einen Ringes. Ein kurzes Dudelsack Infero leitet über zum Titeltrack: „Somewhere Far Beyond“ der sich am Verspieltester des gesamten Albums erweist. Die wechselnden Melodien überwältigen mich heute, wie schon damals. Ich bin übrigens nicht der gleichen Ansicht wie mein Kollege „J.“ der nicht sehr von „Hansi’s“ Vocals angetan schien, für mich hat er eine unwahrscheinlich charismatische Stimme, die man aus tausenden wieder erkennt und auch gesanglich bekommt er von mit eine hohe Note. „Blind Guardian“ haben schon vor dieser Platte immer mal wieder mit einer Cover Version überrascht, auf dieser hier geben die Jungs einen „Queen“ Song zum besten. „Spread your Wings“ ist in meinen Augen einer der unterbewertesten „Queen“ Songs, die Version der „Wächter“ gefällt mir außerordentlich gut. Bevor die Classic „Theater of Pain“ Version das königliche Album beendet, präsentieren uns die Jungs noch ihren härtesten Song in Form von „Trial by Fire“.

„Somewhere Far Beyond“ ist mein Lieblings „Blind Guardian“ Album, natürlich hat es bei mir einen ganz besonderen Stellungswert das dies meine erste CD der Deutschen war. Diese Scheibe gehört in jede Plattensammlung eines Metal Fans!!!













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