Blind Alley - Infinity Ends

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2004

Label
AOR Heaven

Besetzung
Gesang: Hans Dimberg
Gitarre: Pierre Glans
Programming& Gesang: Magnus Olsson


Tracklist
1. All figured out
2. We still belong
3. One life
4. S.O.S.
5. Shadow from my heart
6. Here comes the heartache
7. From now on
8. Hunter
9. Stay the night
10. Payback time
11. Wild Rose
12. Internal Affairs
13. In your Hands


Datum: 26.05.2004 - Autor Jörg
Allein die Tatsache das es sich bei BLIND ALLEY um eine Band/Projekt ohne einen echten Schlagzeuger handelt, machte mich skeptisch. Doch was die drei Musiker hier abgeliefert haben ist einfach eine Klasse für sich. Ein herrlich frisches und spritziges AOR-Album hat man hier eingespielt, an dem Freunde des Genres nicht vorbeigehen können. Das 2te Scheibchen der Deutsch/Schwedischen Band ist Pickepacke voll mit herrlich schönen Stücken. Das hier kein Schlagzeuger mit an Board ist hat man schon nach kurzer Zeit vergessen und gibt sich den göttlichen Stücken hin. Allein solche Hymnen wie „All figured out“, „S.O.S.“ oder „Payback“ dürfte Fans von TOTO, SURVIVOR, SAGA und ähnlichem sofort zum zücken der Geldbörse verleiten. Kann sein das hier und da das Keyboard eine zu dominante Stellung in der Musik einnimmt, aber das machen die grandiosen Gesangslinien wieder wett. BLIND ALLEY hat sich seit Tagen bei mir im CD-Player festgefressen. Das Ding ist gefährlich!! denn es macht süchtig. Ein Höhepunkt jagt den nächsten. Auch im Balladenbereich gibt man sich sehr gönnerhaft und verwöhnt den Musikfreund mit sündhaft tollen Stücken (From now on, In your hand). Hier und da rutscht man zwar in etwas poppigere Gefilde ab, wie bei „Stay the night“, aber das stört nicht im geringsten. Einen absoluten Liebling habe ich auf der Scheibe, das Stück „Wild Rose“ ist der Knüller, man hat sich hier in die Nähe von irischen Folkmelodien gewagt, wie man sie sonst bei alten Gary Moore-Scheiben findet. Eine Hymne die man noch nach Tagen vor sich hin pfeift. Einfach Phantastisch was die Drei hier eingespielt haben. Wenn man eine Draht zu AOR-Musik, und den oben genannten Bands, hat dann wird einem hier der erste Hammer des Jahres serviert.







last.fm Player


TOP-NEWS
Interviews: Sir Hannes Smith


RANDOM REVIEWS