Erscheinungsjahr
1983
Label
Wounded Bird Records
Besetzung
Gesang & Gitarre: Rick Medlocke
Gitarre: Charlie Hargrett
Bass: Greg T. Walker
Schlagzeug: Jackson “Thunderfoot” Spires
Tracklist
1. Gimme, Gimme, Gimme
2. Every man should know (Queenie)
3. Good morning
4. Dry Country
5. Rollin´ & Tumblin`
6. Fly Away
7. Road Fever
8. Trouble in Mind
9. Train, Train
10. Highway Song
11. Howay the Lads
Datum: 27.05.2004 - Autor Jörg
Meine Vorurteile gegenüber Southern-Rock habe ich mit dieser Scheibe von BLACKFOOT verloren. Ein Knüller-Live-Album, welches vor Power und Energie nur so zu bersten scheint. Man spielt die Songs um einen ganzen Zacken fetziger und härter als wie auf den Studio-Scheiben. Aufgenommen wurde die Platte 1982 in England und die Leute liebten die Show, schon nach der Ansage: Hey London, Warner Recording Artist, from Jacksonville Florida, please Welcome: BLACKFOOT, drehen die Leute am Rad. Und dann geht die Sau ab. Sänger Rick Medlocke grölt sein: OK! London, ist´Boogietime! Ins Mikro und das erste harte Slide-Gitarren-Solo bricht über einen herein. Sofort merkt man das Adrenalin, welches nun verstärkt durch die Adern gepumpt wird. Eine kurze Ansage, es wird irgendwas übers Whiskeytrinken ins Mikro gebrummelt und weiter geht es im Text. Das Stück EVERY MAN SHOULD KNOW haut dir seinen harten Groovenden Beat um die Lauschlappen, als wäre gerade eine Horde Rednecks dabei dir den Arsch zu versohlen. HELL YEAH!! Das ist die ultimative Party-Musik. Bier aufgemacht und die Texte mitgegrölt. Alle Hits die BLACKFOOT bis 1982 geschrieben haben werden hier zum Besten gegeben, egal ob ROD FEVER, HIGHWAY SONG Oder GOOD MORNING. Zwischendurch richtet Rick sein versoffenes Organ an das Publikum um kurz klar zu machen, hier gibt es keine Gefangenen. Auch der alte John Lee Hooker-Song ROLLIN`AN TUMBLIN` bricht wie ein Orkan über die feiernde Meute herein. Ein traditionelles Englisches Stück HOWAY THE LADS wird am Ende von den Fans angestimmt und BLACKFOOT steigen spontan mit ein, leider nur `ne knappe Minute lang, hier kommt die Gänsehaut gaaaanz lannnnnnnnngggsam den Rücken hochgekrochen. Von mir aus hätte man aus HIGHWAY SONG –LIVE ruhig ein Doppel-Album machen könne, da die Scheibe doch recht kurz geraten ist. Aber wie heißt es so doch so schön? In der Kürze, liegt die Würze. Und das Live-Album ist wahrhaft gut gewürzt, GIVE ME A FUCKIN`HELL YEAH!!!