Black Sonic - 7 Deadly Sins
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Artist Station Records/ Soulfood
Besetzung
Gesang und Gitarre – Mäthi
Gitarre – Marco Gassner
Bass und Gesang – Raimund Tschol
Schlagzeug – Roland Testi
Gitarre – Marco Gassner
Bass und Gesang – Raimund Tschol
Schlagzeug – Roland Testi
Tracklist
1. Back
2. Down In Drain
3. Dare To Fail!
4. Some
5. The Eyes Of The Blind
6. The Game
7. 7 Deadly Sins
8. Sorry, I ...
9. Ordinary World
10. Don´t Call My Name
11. Alone
2. Down In Drain
3. Dare To Fail!
4. Some
5. The Eyes Of The Blind
6. The Game
7. 7 Deadly Sins
8. Sorry, I ...
9. Ordinary World
10. Don´t Call My Name
11. Alone
Datum: 22.06.2009 - Autor Psychobimbo
Black Sonic kommen aus Lichtenstein und das macht mir Angst. Wie kann es sein das aus diesem winzigen Ländchen, das so unscheinbar in seiner eigenen Harmonie schwellt, eine richtig pfundig-deftige, moderne Rockplatte mit Metalschlagseite kommt? Das wäre nichts besonderes nicht, wenn das Teil nicht jeglichen internationalen Standarts entsprechen würde.
Melodisches aber hartes Songwriting durchzogen mit einem Riffing, welches Erinnerungen an Metallicas „Black Album“ aufkeimen lässt.
Wuchtig aber jederzeit kontrolliert und fein durcharrangiert und ohne nervigen Emo-Pathos. Klar, hier und da schimmert schon mal ein Fünkchen angesagter U.S. Rock durch, aber durch das hochwertige Songwriting und die zu Ende gedachten Ideen wirkt das Endprodukt eigenständig, selbstbewusst und überzeugend.
Neben dem schon oben erwähnten Riffing und den feinen Melodic-Parts ist vor allem die Stimme von Sänger und Frontmann Mäthi zu erwähnen. Wolle man sie beschreiben dann müsste wohl am ehesten Lauri Ylönen von The Rasmus als Vergleich herhalten.
Besonders die Coverversion von „Ordinary World“ weiß zu gefallen und könnte mit entsprechendem Video ausgestattet sogar zu einem kleinen Hit mutieren.
Mit Freude vernimmt man in einigen Momenten sogar Parallelen zu Hardcore Superstar die mit ähnlichem Druck für Tanzflächenpflicht sorgen, auch wenn Black Sonic nicht ganz so wild wirken.
Während viele Bands heute durch überzogene Härte über ihre eigenen Beine stolpern und daher eher lächerlich wirken bringen Black Sonic das Zeug mit um sich in Zukunft fest in der Szene etablieren zu können.
Nachdem HIM in die Belanglosigkeit abgestürzt sind und sich noch keine Band gefunden hat die einerseits kommerziell genug für schwärmende Mädchenscharen und andererseits genug Credibility mitbringt um auch bei den Rockern zu punkten, bietet sich Black Sonic an um diese Lücke zu füllen.
Man darf gespannt sein was aus „7 Deadly Sins“ wird und wie die Reise für Black Sonic weitergeht.
Werbung





