Black Sabbath - The Eternal Idol
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1987
Label
Sanctuary
Besetzung
Gesang: Tony Martin
Gitarre: Tony Iommi
Bass: Dave Spitz, Bob Daisley
Keyboard: Geoff Nichols
Schlagzeug: Eric Singer
Gitarre: Tony Iommi
Bass: Dave Spitz, Bob Daisley
Keyboard: Geoff Nichols
Schlagzeug: Eric Singer
Tracklist
1.The Shining
2.Ancient Warrior
3.Hard life ot Love
4.Glory Ride
5.Born To Lose
6.Nightmare
7.Scarlet Pimpernel
8.Lost Forever
9.Eternal Idol
2.Ancient Warrior
3.Hard life ot Love
4.Glory Ride
5.Born To Lose
6.Nightmare
7.Scarlet Pimpernel
8.Lost Forever
9.Eternal Idol
Datum: 20.11.2006 - Autor Jörg
Geriet die Tour zum „Seventh Star“-Album aufgrund der Drogeneskapaden von Glenn Hughes zu Desaster und musste von Ray Gillen (Badlands) sozusagen gerettet werden, so reichte es für den Götter-Sänger nicht für ein Studio-Album mit Black Sabbath.
Tony Iommi zog sich zurück und überdachte die Situation neu, er wollte wieder zurück zum Bandschema. „Seventh Star“ war ja mehr oder weniger kein richtiges Black Sabbath-Album.
Zusammen mit dem jungen und bis dato recht unbekannten Sänger Tony Martin begab sich der Riff-Vater an die Arbeiten zu „The Eternal Idol“. Dave Spitz und Bob Daisley sorgten für den Bass-Sound, Geoff Nichols legte die düsteren Keyboard-Sounds und an den Drums saß noch mal Eric Singer.
Der Sound von „The Eternal Idol“ könnte man als einen Kompromiss aus „Seventh Star“ und den alten Tugenden, allerdings eher aus der Dio-Phase von Black Sabbath sehen.
Der Opener „The Shining“ ist eine gewaltige, düstere Hymne und „Ancient Warrior“ beschwört die dunkeln Tage eines „Heaven and Hell“-Albums herauf.
Qualitäten bieten Black Sabbath auf diesem Album, welches leider kaum noch erwähnt wird wenn es um die Gottväter des Heavy Metals geht. Warum eigentlich? Songs wie „Nightmare“ oder „Born to Lose“ sind kraftvolle, schwarze Metal-Perlen die zum schwelgen in düstere Grundatmosphäre einladen.
Zudem ist „Eternal Idol“ der Beweiß das sich Tony Iommis mit Tony Martin einen kraftvollen und göttlichen Sänger in die Band geholt hatte. Der Mann macht so manches Chaos wieder vergessen und lässt, meiner Meinung nach, Black Sabbath zum dritten schwarzen Frühling auferstehen.
Sogar ein Song mit dem Titel „Hard life to Love“, der ja eher zu einer Hair-Metal-Band passen würde, geht hier als fett stampfender Song durch der sich nach kurzer Zeit ins Gedächtnis fräst.
Im Titelsong, der am Ende der Scheibe steht, wird noch mal die epische Seite der Band präsentiert und lässt die Fans von Schwarz-Düsterem Hard´n Heavy-Sound sabbernd auf die Knie sinken.
Eine wunderbare, düstere und vor allem hörenswürdige Scheibe ist „The Eternal Idol“, legt sie mal wieder auf. Dann merkt ihr möglicherweise was ich hier versucht habe wieder in Erinnerung zu rufen.





