Black Label Society - Shot To Hell
9.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
Victor (Japan)
Besetzung
Gesang, Gitarre: Zakk Wylde
Gitarre: Nick Cantese
Bass: John DeServio
Schlagzeug: Graig Nunnemacher
Gitarre: Nick Cantese
Bass: John DeServio
Schlagzeug: Graig Nunnemacher
Tracklist
1.Concrete Jungle
2.Black Mass Reverends
3.Blacked out World
4.The last Goodbye
5.Give yourself to me
6.Nothing´s the Same
7.Hell is High
8.New Religion
9.Sick of it all
10.Faith is Blind
11.Blood is thicker than Water
12.Devil´s Dime
13.Lead me to your Door
2.Black Mass Reverends
3.Blacked out World
4.The last Goodbye
5.Give yourself to me
6.Nothing´s the Same
7.Hell is High
8.New Religion
9.Sick of it all
10.Faith is Blind
11.Blood is thicker than Water
12.Devil´s Dime
13.Lead me to your Door
Datum: 16.12.2006 - Autor Jörg
Ohne von seiner Black Sabbathschen-Heavyness abzurücken, hat sich Zakk Wylde wohl eines zu Herzen genommen. Denn viele Fans halten das ruhige „Hangover Music“-Album für eines der geilsten dieser Band. Auch der Erfolg der Ballade „In this River“ ließ Zakk sicher zwischen den 5ten oder 8ten Bier denken: Dann machen wir doch eine ausgewogene Mischung aus Power und den ruhigen Seiten. Gesagt, Getan. Ergebnis: Shot To Hell.
Die Eröffnungsrunden „Concrete Jungle“, „Black Mass Reverends“ und „Blackend out World“ sind wie immer purer Abrissbirnen und strotzen nur so vor Heavyness und schwarzen Gitarrenriffs. Die Stimme von Zakk Wylde ist bei diesen Songs gewohnt assig bis hysterisch, genau der Stoff welchen man braucht. Mehr braucht man zu den harten Teil dieses Album gar nicht mehr zu schreiben. Die Songs treffen dich da wo es weh tut und zwar unter der Gürtellinie. Man windet sich auf dem Boden und über einem stehen die bärtigen Black Label Society-Kerls und plempern lachend ihr Bier auf ihr Opfer.
Doch auch solche rüde Gesellen haben ein Herz und bringen uns angenehme Momente, welche geradezu fantastisch sind. Sänger Zakk verwandelt sich in den ruhigen Songs in einen Sänger der eine leidende und vor Emotionen berstende Stimme darbietet. Wie er es wunderbar bei „The last Goddbye“ tut. Ein Song mit tollen Klavier-Arrangements, ähnlich wie schon bei „In this River“. Doch auch „Sick of it all“ oder „Nothing´s the Same“ ( Der Refrain beschert eine Gänsepelle wie ewig nicht mehr, ganz großes Kino für die Ohren und die Seele) sind fantastische ruhige Songs, die sicherlich auch Ballade genannt werden könnten. Doch mit Schlüpferstürmern und Kirschkuchen-Träumern welche Rot sehen, haben diese Songs hier nichts gemein. Diese Lieder gehen direkt an dein Herz.
Die Abwechslung macht „Shot to Hell“ für mich zu einem echten herausragenden Höhepunkt in diesem Jahr. Der schon starke Backkatalog von Black Label Society hat hier nun seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht.
Weitere vor Bier stinkende und mit reichlich Bartfusseln daher kommende Songs zum Ohren anwärmen im Laden wären: „Blood is Thicker than Water“, „Hell is High“, „Lead me to your Door“.





