Erscheinungsjahr
2003
Label
Point Musik
Besetzung
Gesang: Michael Bormann
Gitarre: Ralf „Doc“ Heyne
Bass: Barend Courbois
Schlagzeug: Jos Zoomer
Tracklist
01. Dogfighter (with Paul Sabu)
02. Rebel Without a Cause
03. C-Y-A
04. Primal Scream
05. Flying High
06. Joker in the Deck
07. Deadpan
08. The Flood
09. As known as
10. Trust
Datum: 08.03.2007 - Autor Odette
Was kann ich über die zweite Biss Scheibe „Joker in the Deck“ schreiben. Da ich das erste Album mit Victory Rockröhre Fernando Garcia kenne und die Band bekanntlich nicht gerade in gegenseitigem Einverständnis verlassen hat, musste schnell ein Ersatz her. (Wie ich auch gelesen habe, hat es sich die Band auch nicht nehmen lassen, ihn im Promo Begleittext als einen allürenbehafteten Egomanen zu nennen). So ist auf dieser Scheibe auch gleich ein neues Line up mit Gründungsmitglied Doc Heyne (Ex-Mad Max), zwei überaus sympathischen Niederländern Barend Curbois (Vengeance) am Bass und Jos Zoomer (Ex-Vandenberg) am Schlagzeug und Multitalentsänger Michael Bormann vertreten. Hier kann man auch Produzent Michael Voss benennen und zugleich erwähnen, dass dieses Mal der Drumsound echt ist –was ja auf dem ersten Album nicht der Fall war. Das Ganze hat eben Hand und Fuß! Was man bei diesen großartigen hellen Köpfen auch nichts anderes erwartet und eine durchaus tolle Produktion einer Hardrockscheibe vorzuweisen hat. Also kann man auch sagen, alles hat seinen richtigen Biss. Mir ist auch gar nicht aufgefallen, dass beim Opener kein anderer als Paul Sabu mitgewirkt hat. Bei „Rebel without a Cause“ hüpft der ganze Körper nur so mit und schreitet zum weich gleitenden „C-Y-A“ weiter. Ein richtiges Stampflied haben wir mit „Primal Scream“ gefunden. Superb! Eine rührende Ballade wie man es von Bormann gewohnt ist, hören wir in „Flying High“. Richtig hart aufgetragen wird beim Titelsong „Joker in the Deck“. Mein persönlicher Favorit: Einfach geil zum Tanzen und Headbangen! Die darauf folgenden Songs „Deadpan“, „The Flood“ und der letzte Song „Trust“ (singt auch Vossi mit) schwelgen einfach nur mit, bis auf das rasante Gitarrengedröhne und die etwas progressiven Töne bei „As known as“. Ein sehr vorzeigbares Album und wer auf Bormanns Stimme steht, kann hier auch mal ungewohnte Töne von ihm hören.