Billy Squier - Creatures of Habit

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1991

Label
Capitol

Besetzung
Vocals & Guitars: Billy Squier
Guitars: Jeff Golub
Bass: Mark Clarke
Drums: Bobby Chouinard

Tracklist
1. Young At Heart
2. She Goes Down
3. Lover
4. Hollywood
5. Conscience Point
6. Nerves On Ice
7. Hands Of Seduction
8. Facts Of Life
9. (L.O.V.E.)Four Letter Word
10. Strange Fire
11. Alone In Your Dreams (Don't say Goodbye)


Datum: 14.02.2006 - Autor Vince
Mich wundert es einwenig dass noch niemand hier “Billy Squier”, in einer Review gewürdigt hat, weil ich nur zwei Alben des einstigen 80er Idols habe. „Mr.Squire“ war in den goldenen Jahren ein echtes Zugpferd und er war es auch der dass Demo „Runaway“ von „Bon Jovi“ produziert hat und im Vorprogramm, Bands wie „Def Leppard“ im Gepäck hatte. Ich besitze leider nur zwei 90er Alben, wobei dieses hier mit 1991 ja noch an der Grenze liegt, weil Anfang der 90er war noch alles sehr sehr bunt, wenn die älteren unter euch noch erinnern könnt. Allerdings hatte „Squier“ in den 80er die größten Erfolge, Alben wie „Don’t Say No“ oder „Emotions in Motion“ verkauften sich wie wild. Vom Stil her ist „Squier“ eine Mischung aus AOR und Hardrock, „Sammy Hagar“ spielte in den 80er eine ähnliche Musik, würde ich mal sagen. „Creatures of Habit“ habe ich nie wirklich geliebt, dass Album hat zwar einige nette Songs auf Lager, aber so richtig heiß gemacht hat mich die Mucke nie. Darum habe ich mich auch nicht weiter mit „Billy“ auseinander gesetzt, bis auf „Tell the Truth“ aus dem Jahre 93 was ich auch nicht sonderlich gut in Erinnerung habe. „Creatures of Habit“ nimmt einem auf jeden Fall mit an einen sonnigen Ort in Kalifornien, mit vielen hübschen Mädchen, Strand und Meer. Der Charme ist auch heute noch zu spüren und heute gefällt mir dieses Album doch um einiges besser als früher. Vor allem „Conscience Point“ erwärmt mein Herz, die Melodie erinnert an die guten alten „Miami Vice“ Tage. Was mir aber beim Gesamt Eindruck fehlt, sind die fetzigen, rockigen Gitarren und die erbarmungslos geilen Refrains. Für meinen Geschmack befindet sich zu viel 08/15 Musik auf der Platte, es gibt natürlich immer mal wieder eine Ausnahme, da hätten wir zum Beispiel das fabelhafte „L.O.V.E. Four Letter World“, yeah geil! Ich würde mir wirklich sehr gerne die alten Sachen von „Squier“ anhören, leider wird es wohl schwierig sein, an die ran zu kommen. „Creatures of Habit“ ist ein nettes 90er Album aber kein Klassiker.

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