Big Bang Babies - Same

4.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1992

Label
BB Music

Besetzung
Gesang: Kit Ashley
Gitarre: Keri Kelly
Bass: Tweety Boyd
Schlagzeug: Freddie Ferrin

Tracklist
1. Everybody Needs A Hero 2:51
2. Saturday Night 2:42
3. Come On 3:57
4. Satisfaction 3:12
5. Penny Lady 3:24
6. Do Ya Wanna Rock 3:15
7. Love Drug 3:16

Datum: 14.10.2006 - Autor Jörg
Bei einer Band wie den Big Bang Babies kann ich die Leute echt verstehen, warum teilweise ein echter Hass gegen Glam-Rock geschoben wird. Denn die Band verbindet all das was die Leute immer als Klischees anführen und leider trifft es auf die Big Bang Babies echt zu.

Vier aufgedonnerte Vögel, welche ihre Instrumente mehr oder minder beherrschen. Gut, aus dieser Not kann man auch eine Tugend machen und mit amtlichen Songs und geile Ideen ein wenig kaschieren. Es müssen ja nicht immer Technikkapriolen sein, das verlangt auch niemand.

Doch ein Drummer wie Freddie Ferrin sollte sich mal überlegen, ob es reicht auf dem Niveau zu bleiben, als er mit 10 Jahren die Töpfe und Pfannen seiner Mom missbrauchte um so zu sein wie John Boham. Der Song „Saturday Night“ ist zudem noch ein wunderbares Beispiel dafür das ein Keyboard völlig deplaziert wirken kann. Der Refrain gipfelt in einem Gerumpel sondergleichen und es klingt als würden die Big Bang Babies komplett mit ihren Instrumenten die Studiotreppe runterfallen.

Klar kannste das mit Kult und so abtun, aber da hat ja keiner was von. Leute gibt es ja genug, denen ein wenig Make-Up, Klitterklamotten und Haarspray reichen um über nicht vorhandene Fähigkeiten einer Band hinwegzusehen. Doch es geht doch in erster Linie um Musik und die ist bei den Big Bang Babies äußerst dürftig geraten. Das Album stammt aus dem Jahr 1992 und ist mir damals nicht wirklich aufgefallen und ich habe als Kid eine Phase gehabt wo ich mir echt alles aus dem Genre gekauft habe. Wird wohl eher wieder eine dieser ominösen Neuveröffentlichungen sein. Ich weiß es nicht.

Die Band hat es inclu.einer Complication auf 3 Veröffentlichungen gebracht und die Musiker sind auch alle fast unbekannt geblieben.

Außer Gitarren-Schwinger Keri Keli, der tauchte ja noch einige Jahre später bei Pretty Boy Floyd im Line-Up auf. Genau wie diese heutzutage eher rumdümpeln, klingen die Big Bang Babies. Der Song „Everybody needs a hero“ tauchte später noch mal bei PBF auf und wurde mit weitaus mehr Schmackes ins Rund gefeuert.

„Satisfaction“ macht sogar Ansatzweise Spaß und geht als passabler Song durch.

Big Bang Babies sind eine der vielen Bands welche ich erst jetzt entdeckt habe und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das ich derzeit nur den Rotz aus der Glamrock-Szene herauspicke. Die Ballade „Penny Lady“ geht gar nicht, ein schiefes Gequieke von Kit Ahsley gibt dem Mittelmäßigen Sülzsong echt den Rest.

Positiv zu bemerken ist die Tatsache das, das Big Bang Babie-Debüt einen nur rund 22 Minuten lang auf den Wecker fällt. Wer sich unbedingt alles aus dieser Richtung anschaffen muss, der wird sich eh nicht aufhalten lassen und alle anderen sei ein intensiver Test empfohlen bevor er Geld in diese CD investiert. „Do you wanna Rock“ geht noch als echt okay durch, ansonsten ganz schwache Vorstellung hier.









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