Erscheinungsjahr
1995
Label
Mausoleum Records
Besetzung
Vocals: Joey Belladonna
Guitars: Darin Scott
Bass: Joe Andrews
Drums: Scott Schroeter
Tracklist
1. Blind Man
2. Power Trip
3. Rob you Blind
4. Perfection
5. Two Faced
6. Down £ Out
7. R.I.P.
8. Last Call
9. Nothing to Hide
10. Taken by Force
11. Injun
12. Mixed Emotions
13. 1-900
Datum: 18.11.2006 - Autor Vince
Man schrieb das Jahr 92’ als “Anthrax” beschlossen, ihren langjährigen Sänger “Joey Belladonna” über die Kippe springen zu lassen, zum Wohle eines Frontmans der ihren neuen Stoff richtig performen kann. Das Resultat „John Bush“ der legendäre Alben mit „Amorded Saint“ veröffentlicht hat und dessen Gesanges Künste genau in das neue Konzept von „Scott Ian“ und Co. passten wurde verpflichtet. Eigentlich fast schon tragisch, dass „Joey“ im letzten Jahr wieder bei „Anthrax“ eingestiegen ist, nachdem die Band wieder anders klingen wollten. Tja, 1995 veröffentlichte „Joey Belladonna“ das erste seiner zwei Solo Scheiben, die nur mässig erfolgreich waren, obwohl die Kritiken so viel ich noch weis, ziemlich gut waren. „Joey“ blieb eher beim traditionellen Sound, der auf seine Stimme abgestimmt ist und so haben wir hier ein „Anthrax Light“ Album vorliegen. Gemeint ist damit, hier gibt es keinen Mosh Metal, aber typische „Anthrax“ lastige Songs die einfach nicht so schnell sind wie etwa „Amog the Living“ dafür um einiges melodiöser. Das Debut Album von „Belladonna“ ist sicherlich kein Meilenstein aber es befinden sich einige tolle Songs auf dem Longplayer wie etwa der Opener „Blind Man“ oder das verdammt coole „Two Faced“ welches ordentlich abrockt. Da der Metal Mitte der 90er am sterben war, war das Interesse an einem Solo Album eines Ex Sängers nicht von grossem Interesse. „Anthrax“ selber ging es übrigens auch nicht viel besser, nachdem sich ihre Alben nur noch um die 100 000 mal verkauften verloren sie ihren Deal, da Electra Records“ einen ähnlichen Erfolg wie bei „Megadeth“ oder „Metallica“ erwartet haben. Wie ich bereits geschrieben habe, ist das Debut von „Belladonna“ kein Meisterwerk aber eine nette Scheibe die man sich immer mal wieder gerne anhören kann und der etwas gemächlichere Stil passt wirklich bestens zu „Joey’s“ Stimmlage.