Beautiful Creatures - Deuce
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2005
Label
Victor (Japan)
Besetzung
Gesang: Joe Leste
Gitarre: Alex Grossi
Gitarre: Anthony Focx
Bass: Kenny Kweens
Schlagzeug: Matt Starr
Gitarre: Alex Grossi
Gitarre: Anthony Focx
Bass: Kenny Kweens
Schlagzeug: Matt Starr
Tracklist
1.Anyone
2.Freedom
3.Never
4.Superfly
5.The Unkown
6.Ton of lead
7.I still miss you
8.Unforgiven
9.Starr cross
10.Save me
11.I won´t be the one
12.Straight to Hell
2.Freedom
3.Never
4.Superfly
5.The Unkown
6.Ton of lead
7.I still miss you
8.Unforgiven
9.Starr cross
10.Save me
11.I won´t be the one
12.Straight to Hell
Datum: 19.07.2005 - Autor Jörg
Was hat sich geändert bei Beautyful Creatures? Auf den ersten Blick gab es wohl einige Umbesetzungen, welche sich aber nicht auf die Musik ausgewirkt haben, die Band gehört immer noch mit zu den Besten was der moderne Sleaze/Glamrock zu bieten hat. War das erste Album im Anfang noch etwas widerspenstig, so hatte ich bei „Deuce“ keine Anlaufprobleme. Die CD ist meiner Meinung nach kompakter ausgefallen, als der Vorgänger. Waren es beim Debüt, erst einige Songs die überzeugten und dann der Rest. So zündet „Deuce“ von vorne bis hinten. Modern aber dennoch rotzig und mit einem gehörigen Schwung Strassendreck brechen die Creatures mit einem echten Soundinferno über uns her.
Die CD wurde mit einer wuchtigen und klaren Produktion versehen, wo der Höher jedes Detail heraushören kann. Echte Liebhaber der Band werden sich wohl oder übel den Japan-Import zulegen müssen, oder sie warten auf die US-Veröffentlichung im September. Ob das Album in Europa erscheint steht ja leider noch in der Sternen. Eine echt Schande, denn „Deuce“ gehört sicherlich zu den Highlights des Jahres.
Solche starken Songs wie „Empty“, „Superfly“ oder „Anyone“ darf man sich nicht entgehen lassen, die hauen einen echt um. Auch an den ruhigeren Tönen hat die Band ein paar Schmuckstücke aufs Band oder in den Computer gespielt. Da wären „I still miss you“ ganz vorne weg, das Lied geht einfach unter die Haut. Auch „The Unkown“ ist ein edles Teil, eine Ballade ist das Stück sicher nicht, aber ein wenig lauschiger. Einzig mit dem letzten Titel „Straight to hell“ werde ich irgendwie nicht richtig warm, was aber an seinem längeren Intro-Part liegen mag, sicher auch gut der Song, nur braucht der so ewig bis er in Schwung kommt.
Einfache eine großartige Platte ist den Beautyful Creatures hier mit „Deuce“ gelungen und das erfreut mein Herz, weil schon oft haben Bands nach einem guten Debüt dann abgelost.





