Battleroar - To Death And Beyond
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Cruz del Sur
Besetzung
Gesang: Marco Concoreggi
Gitarre: Kostas Tzortzis
Gitarre: Manolis Karazeris
Bass: Gus Macricostas
Schlagzeug: Nick Papadopoulos
Gitarre: Kostas Tzortzis
Gitarre: Manolis Karazeris
Bass: Gus Macricostas
Schlagzeug: Nick Papadopoulos
Tracklist
1.The Wrathforge
2.Dragonhelm
3.Finis Mundi
4.Metal From Hellas
5.Hyrkanian Blades
6.Oceans Of Pain
7.Born In The 70´s
8.Warlord Of Mars
9.Death Before Disgrace
2.Dragonhelm
3.Finis Mundi
4.Metal From Hellas
5.Hyrkanian Blades
6.Oceans Of Pain
7.Born In The 70´s
8.Warlord Of Mars
9.Death Before Disgrace
Datum: 14.06.2008 - Autor Claudio
Um es klipp und klar zu sagen, die Produktion ist zwar um mindestens zwölf Klassen besser als auf den vorherigen Alben, aber perfekt ist sie immer noch nicht, gerade bei den manchmal ein wenig hölzern pröttelnden Drums fällt dies ein ums andere Mal ins Gewicht, aber vielleicht ist dies ja auch gewünscht und True. Denn TRUE sind die Jungs aus Griechenland auf „To Death And Beyond“, haben ja auch dieses Jahr das Keep It True eröffnet. Kuttenträger jauchzen bestimmt bei jeder Note vor Verzückung und huldigen dem Metalgott. Auch wenn mir „To Death And Beyond“ wirklich gut gefällt, kann ich in diesen Tenor nicht einstimmen. Ihr epischer (was ein Wort für Musik) Power Metal amerikanischer Prägung geht zwar gut ins Ohr und auch wirklich ansprechende Songs sind dabei, aber die Ausfallquote ist noch ein wenig hoch. Songs wie „Metal From Hellas“, mit einem fürchterlichen Chor, „Born in the 70´s“, mit der käsigsten Melodie des Albums oder „Warlords Of Mars“ welcher antike Hoppelrhythmik verarbeitet, die man einfach zu oft gehört hat. Diese Stinker lassen Topsongs wie „Finis Mundi“, „Hyrkanian Blades“ oder „Death Before Disgrace“ vielleicht heller strahlen, aber sie ziehen diese Perlen auch runter. In ihren epischen Minuten, wenn sie die Bandbreite ihrer Musik erweitern und nicht nur stumpf klingen, verwandelt sich die träge Maschinerie in ein glänzendes Stahlkonstrukt, dass auch internationale Vergleiche nicht scheuen muss. Sänger Marco Concoreggi besticht durch sein angenehmes Organ, was für einige vielleicht zu „normal“ klingt, da er weder näselt noch kreischt, aber es passt zur Musik der Band. Ich für meinen Teil bin auf die weiteren Veröffentlichungen der Griechen gespannt, denn Live können sie überzeugen und wenn sie mal ein Album abliefern, bei dem sie sich nur auf ihre Stärken, nämlich epische Songs die Spannungsbögen enthalten, die man nicht alle Tage zu hören bekommt, und nicht versuchen 3-Minuten-UfftaUffta 0815 Songs als gut gemeinte Auflockerung einzubauen, dann wird man noch viel von Battleroar hören. Alles in allem ist „To Death And Beyond“ natürlich das bisher reifste und beste Werk der Griechen und lässt für die Zukunft hoffen.





