Baton Rouge - Lights out on the Playground
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1991
Label
East West Records
Besetzung
Kelly Keeling voice
Lance Bulen guitars, vocals
Corky McClellan drums, vocals, percussion
Scott Bender bass, vocals
Tony Palmucci guitars, vocals
Lance Bulen guitars, vocals
Corky McClellan drums, vocals, percussion
Scott Bender bass, vocals
Tony Palmucci guitars, vocals
Tracklist
1. Slave to the Rhythm 3:26
2. Full Time Body 3:20
3. Tie You Up 3:27
4. Desparate 5:20
5. Tokyo Time 3:25
6. Vampire Kiss 3:42
7. The Midge II 1:20
8. The Price of Love 5:05
9. Dreamin' in Black and White 3:53
10. Down by the Torchlight 3:42
11. Light at the End of the Tunnel 3:52
12. Tear Down the Walls 2:58
13. Hotter than Hell 5:54
2. Full Time Body 3:20
3. Tie You Up 3:27
4. Desparate 5:20
5. Tokyo Time 3:25
6. Vampire Kiss 3:42
7. The Midge II 1:20
8. The Price of Love 5:05
9. Dreamin' in Black and White 3:53
10. Down by the Torchlight 3:42
11. Light at the End of the Tunnel 3:52
12. Tear Down the Walls 2:58
13. Hotter than Hell 5:54
Datum: 21.07.2006 - Autor Jörg
Ich habe bisher immer nur das Debüt in meiner Sammlung gehabt und war soweit zufrieden. Ich finde die erste Baton Rouge noch eine Ticken stärker wie „Lights out on the Playground“, das soll nicht bedeuten, das die jetzt Mist ist. Denn auf einmal war mein Interesse für dieses Album erweckt und ich habe mir Ruckzuck die CD besorgt.
Produziert wurde das 2te Album von 80ger Ikone und Songwriter Jack Ponti und das bedeutet Arenatauglicher Rock mit dicken Chören und fetten Sound, in etwa wie Whitesnake in ihrer Metalphase (1987, Slip of the Tongue), dann noch ein wenig House of Lords oder Babylon AD und den typischen LA-Party-Style dazu gemixt und fertig sind Baton Rouge.
Sänger Kelly Kelling macht heutzutage eher von sich reden, das er auf dubiosen Tribute-Album mitsingt, doch hier war er voll in seinem Element. Der tolle Sänger, der schon bei John Norum, MSG, King Kobra und Blue Murder gesungen hatte, ist ein beeindruckendes Talent mit eigener Note.
Sehr witzig fand ich die Tatsache das sich auf „Lights out on the Playground“ ein Song befand, welchen ich schon seit Jahren haben wollte, den Titel aber immer wieder vergessen haben und im laufe der Zeit ist mir dann auch die Band welche ihn spielte entfallen. Ich rede hier von der herrlichen Ballade „Desperate“.
Hier trifft fast jeder Song mit seiner Hookline ins Schwarze und egal ob ich mich an Partyhymnen wie „Vampire Kiss“, „Tear down the Walls“ oder „Tokyo Time“ ergötze oder den Laser bei einem anderen Kracher auf dem 2ten Baton Rouge-CDchen ansetzt, ist schon fast egal. Es geht immer locker, süffig ins Ohr.
Die Mithilfe von Jack Ponti macht das Album zu einem must have für Liebhaber des 80ger Soundes und den ein oder anderen Input bei Songwriting hatte Jack auch noch gehabt.
Lasst mich nicht mehr lange um den heißen Brei herumreden, „Lights out on the Playground“ ist eine geile, leckere und eingängige Hardrock-Scheibe wie sie eben nur in den 80gern bzw. Früh90ger erscheinen konnte. Ein gewisses Feeling beim hören können die meisten, wenn auch gutklassigen Veröffentlichungen der heutigen Zeit einfach nicht mehr aufkommen lassen, das ist einfach mit der Zeit verbunden. Das soll jetzt nicht heißen, das es heute keine Alben mit eigener Atmosphäre mehr gibt, aber ich denke wir verstehen uns.





