BassInvaders - HellBassBeaters

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Frontiers Records

Besetzung
Vocals: Apollo Papathanasia
Vocals: Jesper Binzer
Vocals: J.C.
Bass: Michael Grosskopf
Bass: Tom Angelripper
Bass: Schmier
Bass: Peavy
Drums: Stefan Arnold, Andre Hilgers
Guest Bass Players: Billy Sheehan, Dennis Ward, Rudy Sarzo, DD Verni, Lee Rocker, Marco Mendoza, Joey Vera, Muelli, Wyzard, Nibbs, Jens Becker, Eggy, Stig Peterson, Jan Eggert, Dirk Schlachter

Tracklist
1. Awakening the Bass Machine
2. We live
3. Armageddon
4. Romance in black
5. Godless Gods
6. Empty Memories
7. Boiling Blood
8. Far too late
9. The Asshole Song
10. Dead from the Eyes down
11. Razorblade Romance
12. Voices
13. Eagles fly free
14. To Hell and back

Datum: 02.01.2008 - Autor Vince
Ich finde die Idee schon verdammt gewagt ein Metal Album aufzunehmen und dabei zu 100 % auf Gitarren Power zu verzichten. Ich habe die CD aber eingeworfen ohne dabei zu lesen dass davon nichts zu hören ist und mir ist das zu Beginn nicht einmal aufgefallen. „Bassinvaders“ ist ein Projekt von „Markus Grosskopf“ der die Scheibe übrigens auch gleich noch produziert hat. Die Master Player sind ausser „Mr.Grosskopf“ die Herren „Schmier (Destruction), „Tom Angelripper“ (Sodom) und zu guter Letzt „Peavy“ von „Rage“. Letzterer gibt sich zwischendurch auch mal am Gesang die Ehre. Ansonsten heissen die Sänger „Jesper Binzer“ (D.A.D.) und „Apollo Papathanasia“ (Majestic, Firewind). Neben diesen Musikern gibt es wie es bei „Frontiers Records“ so oft gemacht, eine Menge Gast Spieler. Die Wichtigsten möchte ich mal ganz kurz nennen, es sind „Rudy Sarzo, „Billy Sheehan“, und „Mark Mendoza“.

Wer selber Musik macht und dann noch Bass spielt wird sicherlich sehr erfreut über die „Hellbassbeaters“ sein denn die Scheibe ist schon sehr Einzigartig und meiner Meinung nach wird dem Bass Player in der Metal Welt sowieso viel zuwenig Annerkennung zugewendet. Beim Metal wird der Bass natürlich enorm von der Gitarre übertönt und somit fällt vielen Fans gar nicht auf wie wichtig dieses Instrument für den Zusammenhalt des Sounds ist. Vielleicht wird man nach dieser CD anders darüber denken, ich bin eher der Meinung alles wird beim Alten bleiben und der Bass wird wie früher in den Hintergrund fallen. Die Basser können sich hier aber so richtig austoben und den Leuten mal zeigen was in innen steck und dass es ohne einen geilen Player auch keinen Metal Sound gibt. Wie man hier sieht kann man durchaus eine Metal CD ohne Gitarren produzieren, ich kann mir aber nur sehr schwer vorstellen, eine CD zu hören nur mit Gitarren ohne Bass, da würde nämlich der Groove fehlen, Freude! Die Songs an sich sind recht gut geworden, wie es bei so einem Projekt eben ist fehlt sicherlich der letzte Kick um hier die richtig geilen Sachen zu schreiben. Dennoch knallt die Mucke ordentlich und Songs wie „We Live“ oder „Empty Memories“ hören sich wirklich gut an und dabei meine ich jetzt nicht das Bass-Spiel sondern das Songwriting, denn auch wenn das hier eine Bass Invasion ist, will der Hörer sicherlich auch eine Melodien Vielfalt hören. Dass alle Jungs hier spielen können ist klar und in Sachen Bass erteilen sie uns eine grosse Lektion vor der wir auf die Knie fallen, darauf möchte ich schon gar nicht mehr eingehen. Anspiel Tipps gefällig? Klar, die eben genannten Songs und dann würde ich euch auch noch „Boiling Blood“ ans Herz legen und das groovige „Far Too Late“. Mit „Eagle Fly Free“ gibt es dann noch einen Klassiker von „Helloween“, der schon vom Original her sehr Basslastig ist, das Cover hört sich allerdings ziemlich übel an, sorry!!

Nun, um ein Fazit zu ziehen, „BassInvaders“ ist eine coole Sache und eine echt tolle Idee wie ich finde, gespielt wird hier phantastisch und die Jungs schaffen es einen Sound zu produzieren auf dem man die Gitarre zwar einwenig vermisst, aber dennoch so richtig geil abrockt! Das Songwriting geht auch in Ordnung und so halte ich „HellBassBeaters“ für mehr als nur gelungen.



Release: 25.January 2008







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