Erscheinungsjahr
1989
Label
MCA Records
Besetzung
Gesang: Joe Leste´
Gitarre: Mark Knight
Bass& 12String Akkustic Gitarre: Kyle Kyle
Gitarre& Gesang: Kyle Stevens
Schlagzeug: Tigg Kettler
Tracklist
1. Attack of Life
2. Someone like you
3. Wrap my wings
4. Breaking up a heart of stone
5. Shotgun man
6. Don´t stop me now
7. Love Injection
8. Just for you
9. Do what you´re told
10. Sweet little razor
Datum: 27.05.2004 - Autor Jörg
Gegen Ende der 80ziger hatte ich eine Phase in der ich alles kaufte was auch nur im entferntesten nach Sleazerock aussah und so mussten mir auch Bang Tango früher oder später in die Hände fallen. Das bunte Cover ist schon mal ein Eye-Catcher, der einem im Plattenladen sofort auffällt. Auch die Typen sahen sleazy genug aus, von daher war der Deal perfekt. Auf dem Plattenteller angekommen, hält "Psycho Cafe" was sie optisch verspricht. Rauen und recht harten Sleazerock, der einem so richtig in den Arsch tritt. Sofort fällt die Stimme des Sängers auf, der auch wieder mal mehr kreischt als wie er singt. Aber so was mag ich, das ist Strassenfeeling pur. Bang Tango haben einen Besonderheit in ihrem Sound, der Bassist setzt einen Slapp-Bass ein. Also so wie er beim Funk gespielt wird, und das noch jenseits vom großen Crossover-Trend der sich 2 Jahre später im Rockbereich breit machte. Hier war es eine willkommene Abwechslung und brachte eine frische Note in den Sound. Einige Leute haben sich damals wie heute an dem lauten etwas überdrehten Gesang von Joe Leste´ gestoßen. Aber wie so was nun mal ist, immer wenn etwas einwenig außerhalb der Norm ist dann gibt es viele Kritiker. Wenn man die ganzen gesichtslosen Sängerhanseln von heute sich mal zu Gehör führt, dann wäre so ein Sänger mal eine Wildkommende Abwechslung. Wie heißt es doch so schön, ich will singen, nicht schön sondern Geil und Laut! Genauso soll es sein. Es heißt ja schließlich Sleazerock und nicht Nicezyrock. Einzig bei der Ballade „Just for you“ kommt der Gesang nicht so gut an. Ansonsten bekommt man auf "Psycho Cafe" ein explosives Sleazerock-Feuerwerk geboten.