Bang Tango - Love after Death
Erscheinungsjahr
1994
Label
Music for Nations
Besetzung
Joe Leste – Lead & Backing Vocals
Mark Knight – Guitars, Sitar
Kyle Stevens – Guitars, Mandolin
Kyle Kyle – Bass
Tigg Ketler - Drums
Mark Knight – Guitars, Sitar
Kyle Stevens – Guitars, Mandolin
Kyle Kyle – Bass
Tigg Ketler - Drums
Tracklist
1. New Generation
2. My Favourite 9
3. Feelin´ Nothin´
4. Don´t Count Me Out
5. Live On The Moon
6. Crazy
7. The Hell I Gave
8. Conversation
9. So Obsessed
10. Gonna Make You Feel Like
11. A Thousand Goodbyes
2. My Favourite 9
3. Feelin´ Nothin´
4. Don´t Count Me Out
5. Live On The Moon
6. Crazy
7. The Hell I Gave
8. Conversation
9. So Obsessed
10. Gonna Make You Feel Like
11. A Thousand Goodbyes
Datum: 12.03.2007 - Autor Psychobimbo
Mittlerweile steht eh außer Frage ob Joe Leste überhaupt in der Lage ist eine schwache Scheibe zu veröffentlichen. Stilistisch eine gesunde Mischung aus den funkigen Frühwerken und den metallischen Zeitdokumenten wie Warrants „Dog Eat Dog“ und Mötley Crües „Motley Crue“ erreicht die Scheibe wieder durch Lestes unverkennbare Vocals als auch durch das wandlungsfähige Liedgut eine Sonderstellung unter den frühneunziger Hardrockveröffentlichungen. Hier und dort tönt bisweilen etwas Mother Love Bone und in düsteren Momenten auch Black Sabbath / Alice In Chains durch, dennoch ist es immer sofort als Bang Tango Musik zu identifizieren.
Wie gesagt wird man nicht sofort von Ohrwürmern erschlagen und streckenweise kommt schon fast Jamatmosphäre auf, was aber dem spröden Heavy Metal Riffing und dem pumpenden Bass eher noch die Tür öffnet.
Es wäre übertrieben zu behaupten das man sich hier vor lodernder Leidenschaft die Ohren verbrennt aber der Groove und die Finesse sind durchaus vorhanden und das ist mehr als man von einem Groß der Kollegen 1994 erwarten konnte. Ohne finanzkräftiges Plattenlabel in der Hinterhand war man derzeit jedoch gnadenlos zum scheitern verurteilt und da spielte die Klasse eines Albums eher eine untergeordnete Rolle. Mit „L.A.D.“ hat man einen starken Beweiß angetreten das der Spagat zwischen den Dekaden durchaus zu bewerkstelligen war. Noch heute jederzeit für günstig zu erwerben und nachzuhören.
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