Balance of Power - Book of Secrets

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1998

Label
AOR Heaven/Point Music

Besetzung
Gesang:Lance King
Gitarre:Pete Southern
Gitarre: Bill Yates
Keyboard: Ivan Gunn
Bass: Chris Dale
Schlagzeug: Lionel Hicks

Tracklist
1. Desert of lost Souls
2.Walking on top of the world
3.Book of Secrets
4.When heaven calls your Name
5.It´s not over
6.Do you dream of Angels
7.Seven days to Nevermore
8.Miracles and Dreams
9.Stranger Days (to come)

Datum: 02.11.2004 - Autor Jörg
Eine für meinen Musikgeschmack doch recht ungewöhnliches Band, so haben sich die Engländer von Balance of Power doch eher dem melodiösen Metal verschrieben und benutzen das Keyboard doch reichlich und oft. Es ist im Normalfall überhaupt nicht meine Musik, doch auf dem „Book of Secrets“-Album gefällt mir dieser Stil recht gut. Wie bin ich überhaupt auf Balance of Power gestoßen?? Es hang wohl mit einer anderen CD der Band Empire zusammen. Auf dieser CD sang Balance of Power-Sänger Lance King einige Song und er gefiel mir gut. Daraufhin habe ich mich mal mit seiner Hauptband beschäftig und muss zugeben, schlecht sind die nicht. Man wildert auch ein wenig in leicht progressiven Gewässern, was sich meist durch Breaks oder Tempowechsel auswirkt. Aber hier sind einige echt gute Melodik-Metal-Songs vorhanden, schon mit dem Opener „Walking on top of the world“ trifft die Band genau den richtigen Nerv, schön wie Sänger Lance King im Refrain die Höhen erklimmt. Jeder der Lieder wird mit einem gesprochenen, kurzen Intro eingeleitet, was mich den Schluss ziehen lässt, wir haben es mit einem Konzeptalbum zu tun. Die für mich schönsten Stücke folgen nun alle 3 hintereinander, das etwas härtere, fast schon True-Metal-mässige Titelstück gibt gas. Dann folgt ein geniales Lied welches auf den Titel „When heaven calls your name“ getuaft wurde, ein wenig AOR-Anleihen. Und das letzte von den Knüllern ist das sehr Keyboardlastige „It´s not over“, aber der super griffige Refrain macht das Stück aus. Schöne Gitarren-Solos gegen Ende. „Do you dream of Angels“ ist dann eine angenehme Ballade, welche ich aber nicht so 100%tig genial finde, also da gibt es echt besseres.

Bei Balance of Power stechen mir die Spielzeiten der Songs doch sehr ins Auge, kein Song ist unter 5 Minuten und die meisten sind rund 6 oder 7 Minuten lang. Der Kauf von „Book of Secrets“ habe ich bisher noch nicht bereut, doch leider habe ich mir auch den Nachfolger ins Regal gestellt mit dem bin ich bis heute nicht richtig warm geworden und habe von daher der Band keine weiteren Beachtung mehr geschenkt.Wenn unbedingt ein Vergleich her soll, dann benutze ich den allgemeinen. Man sagt von Blance of Power und dem "Book of Secrets"-Album, das es so klinge, als wenn Royal Hunt auf Queensryche treffen würden. Kein schlechter Vergleich, obwohl ich Royal Hunt überhaupt nicht mag.







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