Badlands - Voodoo Highway

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1991

Label
Atlantic

Besetzung
Gesang: Ray Gillen
Gitarre: Jake E. Lee
Bass: Gregg Chaisson
Schlagzeug: Jeff Martin

Tracklist
1.The last Time
2.Show me the Way
3.Shine On
4.Whiskey Dust
5.Joe´s Blues
6.Soul Stealer
7.3 Day Funk
8.Silver Horses
9.Love don´t mean a thing
10.Voodoo Highway
11.Fire&Rain
12.Heaven´s Train
13.In A Dream

Datum: 18.07.2006 - Autor Jörg
Ein wenig Schade find ich das Kollege Vince das fantastische Debüt von Badlands in seiner Review ein klein wenig unter Wert verkauft hatte. Denn die erste CD von Ray Gillen, Jake E. Lee und Co hat mir sogar noch einen Ticken besser gefallen wie das 2te Album „Voodoo Highway“.

Mit reichlich Push ging es die Band um den ehemalige Ozzy Osbourne-Gitarristen Jake E. Lee, den Ex-Black Sabbath-Wundersänger Ray Gillen, den Racer X-Sänger Jeff Martin- hier allerdings am Schlagzeug, in die 2te Runde. Bei der geballten Prominenz ist die Aufmerksamkeit ja schon vorprogrammiert und „Voodoo Highway“ wurde mit offenen Armen empfangen. Schon die ersten Klänge von „The last time“ , wurde auch als Videosingle auf den Musiksender gedudelt, war klar das Badlands nur leichte Änderungen im Sound haben. Ich finde „Voodoo Highway“ ist noch ein klein wenig verspielter und noch blusiger ausgefallen wie sein Vorgänger. Der starke Led Zeppelin-Touch lebt auch hier und Sänger Ray Gillen klingt wieder mal fantastisch und wie ein junger Robter Plant wenn er sich in die hohen Schrei begibt. Leider verstarb Ray Gillen ja am 03.12. 03 an den Folgen seiner Aidserkrankung und hinterließ eine Lücke in der Szene die kaum zu füllen war. Der baumgroße Sänger hatte in der Hardrockszene eine Menge Freunde und war sehr angesehen, es gibt sogar Bootleg-Aufnahmen wo er zusammen mit der Band Savatage jamt.

Offiziell ist „Voodoo Highway“ das letzte Badlands-Album, 1999 erschien ja noch das Album „Dusk“ was aber eher Unveröffentlichtes Material versammelte.

Geil Blues-Hardrock-Kracher hat es auf diesem Album en Maß und man muss gar nicht lange zappen um an Gänsehaut-Stücke wie „Shine On“, „Silver Horses“ oder das fulminante „Whiskey Dust“ zu gelangen. Eine Southern-Atmosphäre umweht diese Scheibe und man spürt förmlich die drückende Luft und Hitze welche in US-Staaten wie New Orleans und Mississippi für den unvergleichlichen Touch sorgen. Mir gefällt so etwas in den letzten Jahren immer mehr und gerade bei schwülwarmen Temperaturen kommt ein Album wie „Voodoo Highway“ noch intensiver rüber.

Eine echte Hardrock-Perle liegt hier vor und ich kann nur jeden unbedingt raten sich mal einen Eindruck dieser tollen Songs zu machen. Wie ich schon erwähnt hatte, liegt mir das Badlands-Debüt noch etwas mehr, aber „Voodoo Highway“ ist auch ein Muss.







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