Bad Sister - Heartbreaker

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2003

Label
Point Music

Besetzung
Gesang: Petra Deglow
Gitarre: Sven Lange
Bass: Jörn Saul
Keyboard: Kai Beyer
Schlagzeug: Kai-Ove Kessler

Tracklist
1. Big Brother
2. Road to Nowhere
3. Catrina
4. Raise it Up
5. Desperate Heart
6. Without You
7. Alligator
8. Russi on my Mind
9. Hot Fun
10. For You
11. Cat on the Run (Live)-Bonus
12. Heartbreaker (Live)-Bonus

Datum: 04.09.2007 - Autor Jörg
Die Pinneberger Hardrock-Band Bad Sister brachte im Jahre 1989 eine Scheibe heraus, die ich richtig gut finde. „Heartbreaker“ gibt es zum Glück seit einigen Jahren von Point Music als Re-Release mit 2 Live-Stücken als Bonus. Das Album bietet sehr guten Hardrock, der zwar zeitweise sehr vom Keyboard dominiert wird, doch die Stücke sind alle gutklassig und Sängerin Petra Deglow hat eine mächtige Stimme die wunderbar zu diesen Songs passt. Als Vergleiche bieten sich Heart in den späten 80gern oder Lee Aaron in ihrer AOR-Phase an.

Das Bad Sister aus einer Popband hervorgegangen sind, hört man immer noch an den sehr eingängigen Melodien und Hooklines. Im Studio wurde sicher die eine oder andere Kante weggebügelt, doch richtig stören tut es auch nicht.

Sehr verwundert war ich das es die Band Bad Sister scheinbar noch gibt und es eine recht aktuelle Webseite von ihnen im Netz gibt.

Die Band setzt bei ihrem ersten Album auf ein recht vielseitiges Spektrum. So findet man hier neben zahlreichen AOR-Stücken auch ein wenig Funkrock bei „Raise it Up“, hier etwas Blues beim Song „Aligator“ und auch flotte, etwas härtere Lieder wie der Ohrwurm „Road to Nowhere“. Einen richtigen Hit haben Bad Sister mit dem Song „Catrina“ in der Hinterhand, hört man das eingängige und süffige Stück Musik öfters geht es einem nicht mehr aus dem Schädel.

Auch wenn das Album beim CD-Release remastert wurde hört man die 80ger überall heraus. Das sein mal extra erwähnt weil es ja Leute gibt die so was sehr gerne mögen, oder auch eben nicht. Es passt zur Musik und zum Gesamtbild, vor allem die Gitarren haben diesen röhrenden Sound.

Lediglich die beiden Live-Bonusstücke geben mir ein wenig Anlass zur Kritik, weil die leider Qualitativ echt nicht so das Wahre sind.

Die CD „Heartbreaker“ bekommt man mittlerweile schon recht günstig und AOR/Hardrock-Fans können bedenkenlos zugreifen.

1990 spielten Bad Sister im Vorprogramm von Ian Gillan bei seiner „Naked Thunder“-Tour, ich dachte wenn ich diese Info schon habe, kann ich sie auch hier mit einbauen.







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