Bad Moon Rising - Opium for the Masses

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1995

Label
Semaphore

Besetzung
Gesang:Kal Swan
Gitarre: Doug Aldritch
Bass: Ian Mayo
Schlagzeug: Jackie Ramos

Tracklist
1.Belligerent Stance
2.Monkey
3.Moonchild
4.Underground
5.Into the Pit
6.Godforsaken
7.Union
8.Holy War
9.River runs red
10.Crown of Roses
11.Summer Rain
12.T.B.O.M.D.

Datum: 03.02.2005 - Autor Jörg
Die Gruppe Bad Moon Rising ist wohl irgendwie aus der Asche der göttlichen Lion entstanden. Weil sich ja mit Gitarrist Doug Aldritch und Sänger Kal Swan 2 ehemalige Mitglieder von Lion auch in den Reihen wieder finden. Wer sich hier schon länger auf der Page rumtreibt, wird wissen das mir Sänger Swan sehr gut gefällt und er auch der Grund für den Kauf dieser CD war. „Opium for the Masses“ schaut vom Cover eher wie eine Punkscheibe oder eine Thrash-Metal-Platte aus, was aber einen falschen Eindruck erweckt. Aber auch den leckeren, melodischen Hardrock von Lion wird man nicht gerecht, so leicht Power-Metal trifft es schon eher. Der Opener „Belligerent Stance“ ist eine powervolle Abrissbirne und macht sofort Bock auf mehr, das wird dann auch mit „Monkey“ gleich getan. Der Song ist dann aber nicht mehr ganz so straight nach vorne und leichte moderne Töne schleichen sich ein. Das gesamte Album klingt ein wenig wie Lynch/Pilson oder etwa das 2te Widowmaker-Album. Leicht angegrungt möchte man schon fast sagen. Ich gebe hiermit zu das die CD von Bad Moon Rising zu Beginn ein recht hartes Brot für mich war. Eben weil es härter, metalischer und ein klein bisschen moderner ausgefallen ist. Es hört sich nicht so easy an wie eben die Vorgängerbands. Dadurch kommt meiner Meinung die prima Stimme von Kal Swan nicht mehr ganz so gut zur Geltung.

Gut ich habe jetzt kein Heidengeld für das Album ausgegeben, doch irgend wie bin ich schon enttäuscht, wenn ich bei Songs wie „Moonchild“ eben mehr Soundgarden raushöre als wie guten alten klassischen Hardrock, welchen ich wohl erwartet hatte. Hinzu kommt noch das die CD recht lange ist und man sich teilweise richtig durch die Songs quälen muss.

Richtig schlecht ist „Opium for the Masses“ ja auch nicht geworden, es fehlt halt nur der richtige Kick, welcher ein Album zu einem überdurchschnittlich guten Album macht.

Bad Moon Rising bereiten mir somit doch mehr Probleme als wie ich positive Aspekte heranziehen kann um das Album zu loben. Eine typische CD, von der Man sagt ist in Ordnung, ich würde auch nicht sterben wenn ich sie nicht besäße.







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