Babylon AD - Nothing Sacred

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1992

Label
Arista

Besetzung
Gesang: Derek Davis
Gitarre: Danny De La Rosa
Gitarre: Ron Freschi
Schlagzeug: Jamey Pacheco
Bass: Robb Reid

Tracklist
1.Take the Dog off the Chain
2.Bad Blood
3.So savage the heart
4.Sacrifice your Love
5.Redemption
6.down the River of No return
7.Psychodelic Sex Reaction
8.Dream train
9.Blind Ambition
10.Slave your Body
11.Of the Rose
12.Pray for the Wicked
13.Desperate-Live
14.Sally Danced -Live

Datum: 17.01.2005 - Autor Jörg
Die 2te CD der Sleaze-Hardrocker von Babylon AD ist ganz genau so gut, wie das etwas bekanntere Debüt. Es hat sich viel geändert und Babylon AD zocken auch auf „Nothing Sacred“ ihre vorzügliche Mischung aus Slaughter, Skid Row und Kiss ( aber eher die 80ziger). Schon der Opener lässt den Hund von der Kette (Take the Dog off the Chain) und rockt amtlich. Den Sleaze-Touch erhält die Musik von Babylon Ad ja eher durch die leicht kratzige Stimme von Sänger Derek welcher auch hier richtig geil klingt. Man macht im Prinzip alles richtig, nur leider schrieben wir zur Releasezeiten schon 1992 und die meisten Fans wandten sich anderen Sounds zu und so gingen die Amis mit dieser CD leider, völlig zu Unrecht badenTja, die Grunge-Welle hatte so mancher guter Band das Genick gebrochen. Sad but True!

Auch half ihnen diesmal kein Soundtrackbeitrag zu weiteren Bekanntheitsgrad. Wer kann sich nicht an die Szene in „Robocop 2“ erinnern, als die Spielhalle zerlegt wird und Babylon AD ihren Hit vom Debüt „The Kid goes wild „ im Hintergrund abfeuern. Solche Songs wie „Pray for the Wicked“, „Slave your Body“ oder „Bad Blood“ sind genau das gleiche Kaliber und lassen die Herzen der Hardrock-Fans höher schlagen. Hier bekommt man genau das Futter, nach dem man so begehrt.

Wäre die Band mit „Nothing Sacred“ eher herausgekommen, immerhin lies man sich 3 Jahre Zeit und dem Debüt einen Nachfolger zur Seite zu stellen, dann hätten Babylon AD sicher mehr abgreifen können. So sind sie leider nur eine Band von Vielen. Allein die Monsterballade „To Savage the Heart“ hätte man in den USA einiges reißen können.

Auf der Japan-Version des Albums findet man noch 2 Live- bzw. Akustikfassungen der Debütsongs „Desperate“ und „Sally Danced“ als Bonus. Aber auch so lege ich euch mal „Nothing Sacred“ ans sleazige Herz. Eine CD welche leider viel zu selten, zu den ehren kommt, welche ihr gebührt. Das Suchen nach diesem Album lohnt sich.









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