Axxis - The Big Thrill
9.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1993
Label
EMI
Besetzung
Gesang:Bernhard Weiss
Gitarre: Walter Pietsch
Keybaord, Piano: Harry Oellers
Bass: Werner Kleinhans
Schlagzeug: Richard Michalski
Gitarre: Walter Pietsch
Keybaord, Piano: Harry Oellers
Bass: Werner Kleinhans
Schlagzeug: Richard Michalski
Tracklist
1.Better World/Livin in the Dark
2.Against the Brick Wall
3.Stay don´t leave me
4.Little War
5.No Advice
6.Love doesn´t know any Distance
7.Heaven´s 7th Train
8.Brother Moon
9.Water Drop
10.The Wolf
11.Road to Never Neverland
2.Against the Brick Wall
3.Stay don´t leave me
4.Little War
5.No Advice
6.Love doesn´t know any Distance
7.Heaven´s 7th Train
8.Brother Moon
9.Water Drop
10.The Wolf
11.Road to Never Neverland
Datum: 07.08.2005 - Autor Jörg
Die Band hatte einfach das besondere etwas und Krauts can rock, das bewiesen Axxis. Das Album wurde sogar in den USA aufgenommen, warum Anfang der 90ger alles drüben aufgenommen werden musste weis ich nicht. Aus Erfahrung kann ich aber sagen dass die Studios in Deutschland doch keinen Deut schlechter sind als in Amiland.
Kommen wir mal zur Musik auf „Big Thrill“, schöner Beginn mit dem Stampfer-Doppel „Better Wolrd/Livin in the Dark“, dicht gefolgt vom schnellen „Against the Brick wall“. Hey Axxis wussten was sie ihren Anhängern schuldig waren und gaben hier richtig Gas. Schöne Melodien, gepaart mit saftigen Riffs und der unvergleichlichen Stimme von Bernhard Weiss.
Die Balladen waren auch ein Teil den Axxis ausmachten und die stehen hier gleich zu dritt auf der Matte. „Stay don´t leave me“ ist ein wunderschöner, getragener Song, der richtig bombastisch wird. „Love doesn´t know any Distance“ geht unter die Haut, ist aber der schwächste Balladen-Titel auf dieser Scheibe. „Waterdrop“ vervollständigt dann den Tripple an Schmusesongs und ist ein Killer, Akustik-Gitarren und diese tolle Stimme. Mit „Stay don´t leave me“ konnten Axxis noch Mal einen kleinen Hit verbuchen und wenn man damals Glück hatte lief der Song sogar im normalen Radio. Seinerzeit hatte eine deutsche Band kaum eine Chance ihre Clips beim „tollen“ Musiksender zu senden, so lief das Ding aber mal bei irgendeiner anderen Sendung im Öffentlich Rechtlichen Fernsehen.
Zwischen den Balladen platzierten Axxis dann geschickt ihre Ohrwürmer und Hymnen, welche diese Band nur so aus dem Ärmel schüttelte. Mal poppig mit viel Keyboard –„Little War“, dann wieder düster und heavy –Heaven´s 7th Train“ und der Stampfer „Brother Moon“. Dass diese CD eine gewisse Stellung in der Diskografie von Axxis hat, beweist die Tatsache, dass sich noch nach Jahren etliche Titel im Live-Programm befinden. Ich habe die Band 4 Mal on Stage erlebt und war nur ein Mal enttäuscht. Am Ende von „Big Thrill“ machen Axxis noch einmal so richtig dick Dampf und geben uns mit „The Wolf“ Headbanger-Futter und einen Heavy-Ohrwurm „Road to Never Neverland“ mit auf den Weg.
Oft waren Axxis der Lästerei von wegen, die sind ja langweilig und klingen eben wie jede deutsche Band, doch diese Hardrock-Band hatte das Potential, das sie Poser und Trasher gemeinsam vor der Bühne vereinen konnte. Leider konnten Axxis diese CD nie mehr übertreffen, was aber eine rein persönliche Meinung des Verfassers ist.





