Axel Rudi Pell - The Crest
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2010
Label
SPV/Steamhammer
Besetzung
Gesang: Johnny Gioeli
Gitarre: Axel Rudi Pell
Bass: Volker Krawczak
Schlagzeug: Mike Terrana
Keyboards: Ferdy Doernberg
Gitarre: Axel Rudi Pell
Bass: Volker Krawczak
Schlagzeug: Mike Terrana
Keyboards: Ferdy Doernberg
Tracklist
1.Prelude Of Doom (Intro)
2.Too Late
3.Devil Zone
4.Prisoner Of Love
5.Dreaming Dead
6.Glory Night
7.Dark Waves Of The Sea (Oceans Of Time Pt. II: The Dark Side)
8.Burning Rain
9.Noblesse Oblige (Opus #5 Adagio Contabile)
10.The End Of Our Time
2.Too Late
3.Devil Zone
4.Prisoner Of Love
5.Dreaming Dead
6.Glory Night
7.Dark Waves Of The Sea (Oceans Of Time Pt. II: The Dark Side)
8.Burning Rain
9.Noblesse Oblige (Opus #5 Adagio Contabile)
10.The End Of Our Time
Datum: 03.05.2010 - Autor Frank
Irgendwie hat der gute Mann recht. Die SG Wattenscheid ist irgendwo in den Niederungen des deutschen Vereinsfußballs gelandet Die einstmals leckerste Bratwurst der Bundesliga muss man mittlerweile in der NRW Liga verspeisen und im kommenden Jahr vielleicht noch etwas tiefer.
Ansonsten gab es noch Klaus Steilmann, den Dietmar Hopp der 80er und 90er, der mit seinem „Modeimperium“ so viel Geld zusammenbrachte, dass er die SG in die Bundesliga brachte und sich nebenbei noch die Leichtatletikabteilung mit damals Spitzenathleten gönnte.
Und dann gibt es noch Deutschlands Flitzefinger Axel Rudi Pell der uns jetzt mit seinem neuen Longplayer „The Crest“ erfreut.
Und mir geht es wie so oft, bei ARP! Ich hör die Scheibe und denke nur „Wau, wie geil!“
Irgendwo zwischen Hard Rock und Melodic Metal pendelt auch „The Crest“. Experimente sucht man vergebens, so dass die Scheibe gleich gut rein geht. Johnny Gioeli singt weiterhin wie ein junger Gott und drückt, gemeinsam mit Pells typischen Gitarrenspiel dem Album seinen Stempel auf. Die alte, eingespielete Crew mit Volker Krawczak, Ferdy Doernberg und Schießbuden Wunder Mike Terrana, deutet auch an, dass sich nichts großartige verändert hat. Und trotzdem denke ich mir auch beim nächsten Durchgang „Wau, wie geil!“
Also ist Album Nr. 13 genauso wie Album Nr. 12 … Album Nr.11 usw.
Nein, die kleinen Veränderungen sorgen dafür, dass der etwas schwächere Vorgänger in Vergessenheit gerät. „The Crest“ hat mehr Facetten, wirkt nicht ganz so gleichförmig wie zu letzt… aber sonst? „Wau, wie geil!“
Nein, the Crest ist keine der Scheiben bei denen man nur „Wau,wie geil!“ denkt und plötzlich ist alles was man gehört hat weg, vergessen und das obwohl die wirklich klasse Melodien, tollen Refrains gebastelt hat.
Die Stücke auf „The Crest“fräsen sich ins Hirn ein,sind jedoch irgendwie nicht wieder abrufbereit. Es gibt nicht diese Stücke die man hört und dann den ganzen Tag vor sich hin trällert. The Crest ist ein Album das man einfach gerne hört … und „Wau,wie geil!“ … gleich nochmal anwirft oder besser doch gleich den Repeat Knopf am CD Player sucht (das ist der Knopf, den man eigentlich nie benutzt, dürfte also schon eine kleine Staubschicht drauf liegen.
So, irgendwie hab ich nun das Problem gelöst eine ARP Scheibe zu Rezensieren, ohne zu erwähnen, dass Axel mal wieder eine typische Pell Scheibe rausgebracht hat. Naja, was soll er auch sonst machen? Warum sollte er plötzlich eine AC/DC Scheibe raushauen, warum sollte er etwas verändern nur der Veränderung wegen. Ich musste auch nicht erwähnen, dass ich die Scheibe so geil finde, dass sie aber an Meisterwerke der Meisters (? Hä ist das nun Doppelt gemoppelt?) nicht rankommen. Derjenige der bislang „Bad Reputation“ als seine Lieblingsscheibe führt, wird das genauso beibehalten wie derjenige der „Black Moon Pyramid“ oder „Oceans of Time“ als seinen persönlichen Favoriten ansieht. Aber gleich dahinter sortiert sich die Scheibe ein.
„The Crest“ ist ein Album, das man einfach nur hört und denkt … „Wau, wie geil!“
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