Erscheinungsjahr
1991
Label
SPV/Steamhammer
Besetzung
Gesang: Rob Rock
Gitarre: Axel Rudi Pell
Keyboard: Kai Raglewski
Bass: Volker Krawczak
Schlagzeug: Jörg Michael
Tracklist
1. I Will survive
2. Nasty Reputation
3. Fighting the Law
4. Wanted Man
5. When a blind man cries
6. Land of the Giants
7. Firewall
8. Unchain the Thunder
9. Open Doors
PT1: Experience
PT2: The Journey
PT3: Sugar Big Daddy
Datum: 28.05.2004 - Autor Jörg
Die 2te Scheibe von EX-Steeler –Gitarristen bedeutete auch den nächsten Sänger für die Band. Nach dem Charlie Huhn den blonden Wattenscheider verlassen hatte, gab der EX-Joshua, M.A.R.S.-Sänger Rob Rock sein Stelldichein für eine Scheibe. Gibt es irgendwelche Veränderungen im Sound des Blackmoore-Fans zu melden, bis auf den Sängerwechsel eher nicht. Melodisch und harter Metal mit ausgeprägten Gitarren-Solos regieren auch „Nasty Reputation“. Einzig das diesmal sehr üppig ausgefallene Instrumental-Stück „Open Doors“ drückt für mich doch die Gesamtnote des Albums eher etwas nach unten. Mir steht selten der Sinn nach fast 8Minütigen Fidelattacken. Es rockt ganz ordentlich und man hat mit dem Titelsong und dem 10-Minuten-Song „Land of the Giants“ ein paar richtige Kracher im Gepäck. Das Cover gefällt mir auch immer noch sehr gut, obwohl es auf CD, doch ein wenig von seiner Faszination einbüsst. Auf Vinyl kam das Bild um einiges Geiler rüber. Die Uptempo-Kracher und die Stampfenden Songs halten sich hier die Wage, der typische Pellsche Gitarrensound beginnt sich hier so langsam zu etablieren. Leider kann reist mich die Neuigkeit, wenn Herr Pell ein neues Album veröffentlicht, nur noch zu dem Kommentar: Schon wieder? hin. Eine Überraschung gibt es hier in Form der Deep Purple –Coverversion „When a blind man cries“, der Song sorgt für die nötige Kuschelatmosphäre auf dem Album und braucht sich nicht vor dem Original zu verstecken. Tolle Leistung und man kann sagen das auch „Nasty Reputation“ fast auf der ganzen Linie überzeugen kann, wenn man etwas für lange, aber Fairerweise muss ich sagen auch recht abwechslungsreiche, Instrumental-Lieder über, dann ist die CD sogar ein richtiger Hit.