Austrian Death Machine - Total Brutal
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Metal Blade
Besetzung
Gesang: Ahhhnold
Gitarre/Bass/Schlagzeug: Tim Lambesis
Gitarre/Bass/Schlagzeug: Tim Lambesis
Tracklist
1. Hello California
2. Get to the Choppa
3. Rubber Baby Buggy Bumpers
4. All of the Songs Sound the Same
5. I am a Cybernetic Organism, Living Tissue Over (Metal) Endoskeleton
6. Come With Me if You Want to Live
7. What it's like to be a Singer at Band Practice
8. Who is Your Daddy, and What Does He Do?
9. You Have Just Been Erased
10. Broo-Tall Song Idea
11. Here is Subzero, Now Plain Zero
12. So Far, So Good, So Let's Talk About It
13. Screw You (Benny)
14. Why?
15. If It Bleeds, We Can Kill It
16. It's Not A Tumor
17. Not So Hidden Track
2. Get to the Choppa
3. Rubber Baby Buggy Bumpers
4. All of the Songs Sound the Same
5. I am a Cybernetic Organism, Living Tissue Over (Metal) Endoskeleton
6. Come With Me if You Want to Live
7. What it's like to be a Singer at Band Practice
8. Who is Your Daddy, and What Does He Do?
9. You Have Just Been Erased
10. Broo-Tall Song Idea
11. Here is Subzero, Now Plain Zero
12. So Far, So Good, So Let's Talk About It
13. Screw You (Benny)
14. Why?
15. If It Bleeds, We Can Kill It
16. It's Not A Tumor
17. Not So Hidden Track
Datum: 15.07.2008 - Autor Jörg
Ist der denn völlig von der Rolle, oder was? Das waren die ersten Gedanken, welche ich hatte, als ich Austrian Death Machine das erste Mal hörte und die Promo sah. Das erste Solo-Album vom As I Lay Dying-Sänger Tim Lambesis ist eine Art Konzeptalbum über das filmische Lebenswerk von Arnold Schwarzenegger geworden. Was sich nach einer üblen Schnapsidee anhört ist am Ende eine unterhaltsame Scheibe geworden, welche man um Himmels willen nicht zu Ernst nehmen sollte. Geht man locker an die CD heran, eben genauso wie an die meisten Filme von Arnold Schwarzenegger, so hat man pures Entertainment. Humor wird hier groß geschrieben und der geht so in die Ecke Infectious Grooves, S.O.D. oder Muck Pup. Die Musik ist eine gute Mixtur aus Thrash-Metal der 80ger und frühen 90ger. Die Instrumente gehen alle auf das Konto von Tim Lambesis und der Gesang wird von einem gewissen Ahhnold zum Besten geben. Obwohl ich mir sicher bin, das Tim auch singt und Ahhnold die göttlichen Zwischenparts im breitesten Klötterakzent, der original an die steirerische Eiche angelehnt ist von sich gibt. Ich ziehe da echt meinen Hut vor, denn das Englisch hier ist genauso gruselig wie von Gouvernöre Arnold persönlich und wird nur noch von Lothar Mathäus und einem gewissen Selmer Postboten unterboten..
Die Stücke auf „Total Brutal“ sind in gewisser Weise sehr simpel gehalten und thrashen gut durch die Botanik, ich werde immer wieder an DRI, SOD, Nuclear Assault oder auch Excel erinnert. Charmant-chaotisch, aber nicht rumpelig geht es hier durch 12 Lieder, die anderen Parts gehören uns Ahhhnold. Wer jetzt die große Innovation sucht, der wird enttäuscht. Die Antwort liefert Ahhnold selber: Are you Complain, cause the Songs sound the same? Of Course they all sound brutal…Kapito!!! Also alle Regler auf 10.
Mit „I am a Cybernetic Organism, Living tissue over (Metal) Endsoskeleton“ hat es hier einen 1-A-Ohrwurm am Start und hier ist doch ganz klar der Terminator gemeint. Weitere Filmhits wie Predator –„If it Bleeds. We can kill it“, Running Man „Here is Subzero, now plain Zero“ (auch ein Ohrwurm) und Total Recal –„Skrew you, Benny“ werden hier in einem Gewitter aus sägenden Thrashriffs und nach vorne peitschenden Drums gewürdigt und gehuldigt.
Es fehlt mir persönlich eigentlich nur ein Song über den Pre-Conan-Thrash-Movie Red Sonja (alternativ: Die Rache der Schwertkämpferin), wo Arnold damals mit Igitte Nielsen einen herrlich, dämlichen Warrior/Barbaren-Film an den Start brachte.
Gekrönt wird „Total Brutal“ von einem echten Old-School-Cover von Ed Repka (u.a. Cover für Megadeth, Nuclear Assault) welche ich jetzt schon als T-Shirt vorbestellen mag.
„Total Brutal“ ist eine witzige Angelegenheit, welche die Fans mit einem breiten Grinsen durch den Circle-Pit jagen dürfte. Da fragt man sich wovon man eher kaputt ist vom konstanten Bangen oder vom Muskelkater der Lachmuskeln.
Wie bei den Filmen welche hier gehuldigt werden gibt es auch für „Total Brutal“ nur die Love it or Hate It-Möglichkeiten. Aber welcher Metal-Fan hat nicht gerne im Teeniealter die Filme von Schwarzenegger gemocht und hat seine debil-coolen Sprüche auf dem Schulhof geklopft .Ich geh jetzt noch mal Predator anschauen und höre dann noch mal „Total Brutal“ auf volle Pulle.





