Erscheinungsjahr
2004
Label
Own Production
Besetzung
Vocals: Lady Sophitia
Guitars & Vocals: Miles Thaunshate
Bass: Devil Poison
Drums: Ronnie´s Bawl
Keyboards: Doctor Nails
Tracklist
1. Chapter 1
2. Stranger
3. 2. New Old Life
4. Framework
5. freak
6. Jane
7. Another Myself
8. H-Spleen-8
Datum: 12.07.2005 - Autor Vince
Wer fleissig die Demo Reviews von Sleaze-Meta.com liest, dem ist sicherlich schon aufgefallen das es enorm viele erstklassige Italo Metal Bands gibt, oder? Mit „Ashcorn“ erreichte mich wieder eine Promo CD die ich freundlicher weise, direkt von „Lady Sophitia“ zugeschickt bekommen habe. Es ist nicht ganz einfach, die Musik von „Ashcorn“ zu beschreiben, es ist eine Mischung zwischen „Fear Factory“ und „Korn“ also ziemlich modern und Schlagzeug betont. Die Vocals von Frontfrau „Lady Sophitia“ erinnern mich irgendwie direkt an die „Guano Apes“ auch wenn die Musik überhaupt nicht, nach den Deutschen klingt. Ich stehe eigentlich nicht auf „Korn“ und Konsorten, aber diese „Ashcorn“ haben es mir wirklich angetan, die Band überzeugt aus musikalischer Sicht absolut. Nach dem Intro „Chapter One“ brettert der Opener „Stranger“ durch die Boxen und haut einem Blitzschnelle Double Bass Attacken um die Ohren. Die Band gibt wirklich Vollgas, was mir natürlich sehr gefällt ist die Tatsache dass auch noch eine tolle Melodie in den Song eingebunden ist. „New Old Life“ könnte fast schon aus der Feder von „Korn“ stammen, allgemein gilt zu sagen dass die Chöre in etwa die Qualität von „Fear Factory“ aufweisen, was natürlich sehr positiv zu werden ist. Die Produktion ist „Ashcorn“ sehr gut gelungen, auch wenn sie „H-Spleen-8“ selber aufgenommen haben, glänzt das Demo in einem fetten Soundgewand. Ich muss allgemein ein Lob an die Italo Bands aussprechen, die Produktionen sind wirklich in den meisten Fällen 1A. Ich bin überzeugt davon, dass wenn man Beispielsweise einen Song wie „Framework“ auf Viva spielen würde, die jungen Nu Metal Fans aus dem Häuschen wären. Ich bin sicherlich nicht der grösste Fan von Bands wie „SlipKnot“ aber „Ashcorn“ sind einfach zu gut, als das man sie ignorieren könnte, Wenn es nach mir geht, sind „Ashcorn“ die nächsten „Extrema“. Jeder Song haut in die Maschen, „Freak“ ist grandios oder auch „Jane“, nein die Band braucht sich nicht zu verstecken, schade das die Stimme so sehr nach „Guano Apes“ klingt, aber vielleicht fällt das ja nur mir auf. Wer auf modernen Metal steht, der schaut am besten bei www.ashcorn.com vorbei und kauft sich das Demo, vielleicht hat das Teil in ein paar Jahren einen verdammt hohen Wert.