Anvil - Plenty of Power

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2001

Label
Massacre Rec

Besetzung
Gesang/Gitarre: Lips
Gitarre: Ian Hurt
Bass: Glenn Five
Schlagzeug: Robb Reiner

Tracklist
1.Plenty of Power
2.Groove Science
3.Ball of fire
4.The Creep
5.Computer Drone
6.Beat the Law
7.Pro Wrestling
8.Siren of the Sea
9.Disgruntled
10.Real Metal
11.Dirty Dorothy

Datum: 19.01.2005 - Autor Jörg
Auch diese Anvil-CD ist leider mit einem Cover gesegnet, bei dessen Betrachtung es mir kalt den Rücken runter läuft, aber nicht vor Begeisterung. Das Bild ist mal wieder Ur-hässlich geraten. Aber die Musik zählt und das ja ausschlaggebend und die ist auf „Plenty of Power“ gar nicht mal so übel geraten. Anvil haben ohne Frage schon größeren Mist verzapft. Damit sind aber nicht die beiden Kult-Klassiker „Metal on Metal“ oder „Forged in Fire“ gemeint, die beiden Scheiben laufen außer Konkurrenz.

Der Opener lässt es gleich amtlich krachen und man wippt sofort mit und lässt sich auf die CD ein. Weitere Highlights sind hier sicher das coole „The Creep“ oder das schwere, schleppende Metalungetüm „Computer Drone“. Dann hat man noch einen Kracher wie „Beat the Law“ auf der Pfanne. Nach diesem Breitwandmetal-Song kommt der eigentliche Grund warum ich mir „Plenty of Power“ gekauft habe, „Pro Wrestling“ ist eine geile Ode an diesen, von mir geliebten Sport (-Ja, lacht euch kaputt, für mich ist es Sport, die Leistungen hinter manchen Matchen sind einfach grandios- der Verf.). Der Text dieses Liedes ist eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Wrestling-Moves, aber so brillant das ich diesen Song in mein Herz schließen musste. Warum hat das Lied noch niemand als Entrance-Theme?? Wohl nicht hip genug? Ja, bei Anvil wird nicht MTV-gerecht herumgehüpft, hier rult noch der Metal.

Dann ist es auch an der Zeit für ein, sagen wir mal Experiment. „Siren of the Sea“ ist für Anvil schon fast außergewöhnlich, was aber an dem Refrain liegt, welcher melodischen Chor-Gesang beinhaltet.

Was fehlt uns noch auf einer Anvil-CD?? Richtig eine Hymne auf die Musik welche wir so alle lieben. Haben wir auf „Plenty of Power“ auch zur Verfügung, mit „Real Metal“ werden mal wieder die Fronten geklärt und das Kind beim Namen genannt. „If you think that we suck, I really don´t give a fuck“ und dies noch mit einen tonnenschweren Black Sabbath-Riff eingeleitet um dann in einen Speedkracher umzuschlagen, alles klar??? METAL!!!!!!!!!!

Einen Schweine-Song haben Anvil für uns auch noch parat und legen mit „Dirty Dorothy“ einen Titel hin welcher einen Text beinhaltet, der nicht gerade von den Bienen und Blumen erzählt.

Kurz und schmerzlos: „Plenty of Power“ ist sicher keine CD, welcher demnächst mit den großen Klassikern in einem Atemzug genannt wird, wegen des ein oder anderen Ausfalls, doch ist das Album um einiges besser als so machen spätere Anvil-Scheiblette.







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