Anthrax - State of Euphoria

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1988

Label
Island Rec.

Besetzung
Gesang: Joe Belladonna
Gitarre: Scott Ian
Gitarre: Dan Spitz
Bass: Frank Bello
Schlagzeug: Charlie Benante

Tracklist
1. Be All, End All
2. Out of sight, Out of Mind
3. Make me Laugh
4. Antisocial
5. Who cares wins
6. Now it´s dark
7. Schism
8. Misery Loves Company
9. 13
10. Finale

Datum: 29.05.2004 - Autor Jörg
Jawohl- Ja! So macht die Sache richtig schön Spaß. Anthrax schafften es in den 80zigern drei Alben hintereinander herauszubringen, wo sich kein Ausfall drunter befand. Schon aus diesem Grund war der Aufstieg zu einer der führenden Gruppen im Thrash-Metal berechtigt. Über „Spreading the Disease“ und „Among the Living“ ging der Weg zu „State of Euphoria“. Hatte man an den beiden Vorgängern seinen Spaß, so war das Geld hier auch sicher angelegt. 9 harte Brecher im typischen Anthrax-Mosh-Style ließen es ordentlich aus den Boxen krachen. Das kurze Jux-Stück „13“ zähle ich hier mal nicht als Song. Natürlich wurde der Spaß auch hier wieder besonders groß geschrieben. Beim bunten Cover angefangen, über der lustigen Karikatur, bis hin zu dem witzigen, aber auch sehr kritischen Texten. Der große Hit, der Scheibe war die Coverversion der französischen Metal-Band Trust „Antisocial“ und machte im Anthrax-Style eine gute Figur. In etwa Vergleichbar mit „Am I Evil“ von Metallica, also wenn man sich das Original anhört und dann die Coverversion, ist der Unterschied schon sehr groß. Und in beiden Fällen, hat das Cover die Nase vorn. „Now it´s dark“ und „Make me Laugh“ wurde auch noch als Single ins Rennen geschickt. Anthrax wurden immer Populärer, obwohl so mancher Hardliner in Sachen Underground-Metal was am Outfit und der Partyeinstellung der Band zu mosern hatte. Keine Ahnung was diese Leute hatten, aber man kann es auch übertreiben. Sicher waren so Sachen wie „Bring the Noise“ auch nicht mehr mein Bier, aber 1988 waren Anthrax noch eine Bank und trieben jedem Thrash-Metal-Fan die Tränen in die Augen. Vor allem Schlagzeuger Charlie Benante ist ein absoluter Killer, was den Double-Bass angeht, da kann sich so mancher getünchter Skandinavier mal ne Scheibe abschneiden. Schnell und mit voller Power, auch Live, das ist wichtig. Anthrax konnten sich 1988 einen Platz im Billing der Monster of Rock-Festival sichern, wo ich sie dann auch endlich mal zu Gesicht bekam. Drei Killer-Scheiben hintereinander, das soll Anthrax erst mal einer nachmachen. Leider aber auch das letzte Album, mit Joey Belladonna am Mikrofon, welches mich durchweg beigeistern konnte. Erst mit John Bush schafften es Anthrax an das Qualitäts-Level von „State of Euphoria“ anzuknüpfen.







last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Backyard Babies


RANDOM REVIEWS