Anima - The Daily Grind
4.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Metal Blade
Besetzung
Gesang: Robert Horn
Gitarre: Steven Holl
Gitarre: André Steinmann
Bass: Justin Schüler
Schlagzeug: Benjamin Kühnemund
Gitarre: Steven Holl
Gitarre: André Steinmann
Bass: Justin Schüler
Schlagzeug: Benjamin Kühnemund
Tracklist
1.Behind The Mask
2.There Is Something Vicious
3.Sitting In The Wardrobe
4.The Daily Grind
5.Dismembered
6.A Wrong Person To Trust In
7.The Interference
8.Isolated
9.Ravaged By Disease
2.There Is Something Vicious
3.Sitting In The Wardrobe
4.The Daily Grind
5.Dismembered
6.A Wrong Person To Trust In
7.The Interference
8.Isolated
9.Ravaged By Disease
Datum: 20.08.2008 - Autor Claudio
Auf ihrem zweiten Album “The Daily Grind”, was eigentlich nur als MCD geplant war, wenn nicht Metal Balde dazwischen gefunkt hätte, gehen die Herren erbarmungslos zur Sache. Ihre Mischung aus Death/Black Metal und irgendwas Modernem, was ich jetzt einfach mal an den Downbeats und dem Songaufbau festmache, ist wahrlich nicht schlecht gespielt, aber in meinen Ohren durch die vielen Blastbeats auch recht eindimensional. Was mich auch stört ist der Gesang, ich hab nichts gegen Brüllwürfel und Schreihälse, aber mit diesem tiefen Rülpsgesang, der manches Mal auftaucht, kann ich einfach nichts anfangen.
Nun aber nochmal zu Musik, typische Death Metal Riffs, die ich nicht eindeutig der schwedischen oder amerikanischen Schule zuordnen kann, wechseln sich mit stampfenden Midtempo Parts ab , um dann wieder in einen wahren Geschwindigkeitsrausch zu verfallen. Leider gelingt dies nicht immer so gut, wie bei dem zweiten Song des Albums “There Is Something Vicious”, den der kann trotz Gerülpse und argem Geprügel mit einem durchdachten Songaufbau und Struktur überzeugen, wogegen beinahe alle anderen Songs ziemlich wild und krachig daher kommen.
Fans von Truppen die Death/Black Metal mit Hardcore verbinden, die sollten sich “The Daily Grind” mal anhören und auch Bolzfans könnten ihre Freude an dem Album haben. Den meisten Menschen kann ich aer ur raten, sich das Album erst an zu hören und dann zu entscheiden. Harter Tobak, den selbst ich mir nur selten anhören kann. Vielleicht entwickelt sich enoch einiges aus der Band, aber ich kann es nicht beschreien, denn auch wenn mir manche Tracks gefallen, entgleisen mir bei Kreisch/Rülps Songs wie “The Daily Grind”, der wenigsten nicht durchgehen rattert, oder “Ravaged By Disease” regelmäßig die Gesichtszüge. Besonders die Black Metal einflüsse bei letzterem machen es mir nicht gerade leicht, die Musik in einem positiverem Licht zu sehen. Ich geh dann mal wieder mein Gesicht sortieren und kann nicht versprechen, dass ich “The Daily Grind” noch oft höre......





