Angeline - Confessions

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2010

Label
Avenue Of Allies Music

Besetzung
Gesang, Gitarre: Jokke Nilsson
Gitarre: Janne Arkegren
Bass: Uffe Nilsson
Schlagzeug: Tobbe Jonsson

Tracklist
1:Pray!
2:Another Night (Without You)
3:Fuel To Your Fire
4:Confessions
5:Blackout
6:Good Is Getting Better
7:Love & Affection
8:Rock Of Ages
09:Part Of Evolution
10:Miracles
11:Someday Somehow
12:Running On Empty

Datum: 10.07.2010 - Autor
Die schwedische Band Angeline blickt bereits auf eine über zwanzigjährige Bandgeschichte zurück. 1987 gegründet, spielten die damaligen Teenager einige Gigs und nahmen Demosongs auf und kümmerten sich erfolgreich um diverse Musikwettbewerbe. Jörgen „Sigge“ Sigvardsson, der erste Sänger der Schweden ist leider nicht mehr unter uns, er erlag 1995 einer Herz OP. Nach diesem schweren Schicksalsschlag und einigen Versuchen einen neuen Sänger zu finden, übernahm Gitarrist Jocke Nilsson dann am Ende den Gesang und die Jungs von Aneline entschieden sich den Weg einer Cover Band zu gehen. 1997 wurde ein Album mit verschiedenen Cover Versionen auf genommen.

Die Zwischenstation als Coverband dauerte bis 2001 als sich die Formation schließlich auflöste. Zu Ehren des verstorbenen Sängers traf sich die Band jedoch alle zwei Jahre zu einem „Familientag“. 2007 entschlossen sich die Jungs an diesem speziellen Tag ein einziges Konzert zu geben um das 20 jährige Jubiläum der Band zu feiern. Dieses Konzert soll wohl so inspirierend und erfolgreich gewesen sein, das sich die Band entschloss neue Songs zu schreiben. So entstand nach mehr als 20 Jahren das Debut Album von Angeline – Confessions.

Also wir haben es hier mit einer melodic Rock Scheibe zu tun die sich bezüglich dem Sound auf alle Fälle sehen lassen kann. Die Bandmitglieder beherrschen Ihre Instrumente und auch Jocke Nilsson brauch sich wegen seinem Gesang nicht zu verstecken.



Insgesamt erlebt der Zuhörer geile Gitarrenarbeiten gepaart mit durchschnittlichem Songwriting. Die meisten Bands setzen Ihren besten Song an erster Stelle und als ich dann den Opener Pray hörte, habe ich gehofft, dass dies nicht der beste Song der Platte ist. Bis auf dem Solo Part kommt der Song doch sehr unspektakulär rüber. Er ist nicht schlecht aber auch nicht mega Hammer. So zieht sich das dann weiter durch die ganze Platte.

Geile Gitarrensolis aber das Songwriting ist so was von vorhersehbar und leider auf Dauer etwas langweilig. Aber wie schon erwähnt, steht eine sehr gute Gitarrenarbeit bei dieser Scheibe im Vordergrund, das ermutigt dann auch zum weiter hören und wenn man sich erstmal richtig eingehört hat, beginnt die Scheibe auch sichtlich Spass zu machen.



Meine Anspieltips: Fuel to your Fire, Someday Somehow





Autor: Sven

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